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Braunkohle und Umwelt

Braunkohle - Totalzerstörung von Natur, Landschaft und Gewässerhaushalt

Es gibt wohl kaum einen Eingriff in Natur und Umwelt, der so nachhaltig und gravierend ist wie der Abbau und die Nutzung von Braunkohle. Um die Kohle fördern zu können werden ganze Landstriche verwüstet, das Grundwasser für Jahrhunderte geschädigt, Siedlungen devastiert. Bei der Umwandlung der Braunkohle in Energie werden große Mengen des Klimakillers Kohlendioxid freigesetzt und die Gewässer über das Kühlwasser aufgeheizt. Was nach Tagebauende bleibt, sind gigantische Restlöcher, die über Jahrzehnte künstlich mit Wasser befüllt werden sollen. Anstelle fruchtbarer Böden entstehen Kultursubstrate, deren landwirtschaftliche Nutzungsmöglichkeiten dauerhaft eingeschränkt sind. Die grundwasserabhängigen Feuchtgebiete werden zu Biotopen am Tropf, welche dauerhaft künstlich mit Wasser versorgt werden müssen. Uralte Waldgebiete wie der Hambacher Forst verschwinden für immer.

Der einstmals 4.500 Hektar große, einzigartige Hambacher Forst wird fast komplett vom Tagebau zerstört. Die rekultivierte Außenkippe kann diesen Verlust nicht ansatzweise kompensieren.

 

Bis Ende 2006 wurden im Rheinland 29.596,4 ha Land vom Braunkohlentagebau in Anspruch genommen. Davon wurden 20.636,2 ha wieder nutzbar gemacht. Knapp 11.000 ha wurden wieder für landwirtschaftliche Zwecke zur Verfügung gestellt, 7.900 ha wurde aufgeforstet. Für Wasserflächen wurden 803 ha bereit gestellt.

 

Die noch in Betrieb befindlichen Tagebaue umfassen insgesamt Abbaufelder einer Gesamtfläche von 17.800 ha, die bis spätestens zum Jahre 2045 vollständig "ausgekohlt" werden sollen.



Direkt zur Online-Spende, Foto: eyewire / fotolia.com
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Veranstaltungstipp: Staub, Lärm, Umweltschäden - Die Auswirkungen von Garzweiler II

06. Oktober 2011, 19.00 Uhr

Mehrzweckhalle, Mönchengladbach Wanlo

mit: Dirk Jansen, BUND NRW; Oliver Krischer, MdB 

Berichte von der Veranstaltung:

Ausführliche Berichte und Mitschnitte  finden Sie in kürze auf den Seiten der Bürgerzeitung Mönchengladbach.

Weiterer Bericht:  Rheinische Post

22. Juli 2011, 20.00 Uhr

Gaststätte Bruns

Erkelenz-Venrath

 

Berichte von der Veranstaltung:

Ausführliche Berichte finden Sie auf den Seiten der Bürgerzeitung Mönchengladbach.

Weitere Berichte: Aachener Nachrichten, Bürgerzeitung Mönchengladbach, Rheinische Post

Ansprechpartner

BUND-Geschäftsleiter Dirk Jansen

Zu Fragen rund um die Braunkohle steht Ihnen BUND-Geschäftsleiter Dirk Jansen, T. 0211 / 30 200 5-22, dirk.jansen@bund.net, gerne zur Verfügung.

Braunkohlenförderung im Rheinland 2000-2010

CO2-Emissionen der vier RWE-Großkraftwerke 2006 bis 2010

12. September 2009, Vielank (Mecklenburg-Vorpommern) 

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Wahl-Spezial: Erneuerbarer Strom oder Kohle und Atom? Klimaexpress Mai 2009

Der BUNDhintergrund CCS: ökologisches Feigenblatt der Energiewirtschaft zeigt auf, dass CCS im Kraftwerksbereich kein Beitrag zu Lösung des Klimaproblems ist. [Stand: Juni 2009]

Klimakiller RWE

Mit dem Ausstoß von etwa 150 Millionen Tonnen Kohlendioxid ist das RWE Europas größter CO2-Verursacher.

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