Siedlungs- und Verkehrsfläche in NRW


Nutzung der Siedlungs- und Verkehrsfläche in NRW (2004)

Der Begriff Siedlungs- und Verkehrsfläche ist genau definiert. Er umfasst vor allem vom Menschen intensiv genutzte Flächen. Dies sind  Gebäude- und gebäudebezogene  Freiflächen, Verkehrsflächen, Erholungsflächen (Sportanlagen, Campingplätze, Parks) und Friedhöfe. Außerdem sind "Betriebsflächen ohne Abbauland" enthalten. Damit sind Flächen gemeint, auf denen Material gelagert wird oder die der Versorgung mit Energie oder der Entsorgung von Müll dienen.

Eigene Darstellung/Daten: LDS NRW

Wohnen

Eigene Darstellung/Daten: LDS NRW

Für die meisten Nutzungen Nutzungen benötigt der Mensch Gebäude in irgendeiner Form. So auch für das Wohnen. Darum wird es innerhalb der Siedlungs- und Verkehrsflächen unter den "Gebäude und Freiflächen" eingeordnet.  Dort finden sich auch Gebäude für Öffentliche Zwecke (Verwaltung, Bildung) oder zusätzlich zu den Betriebsflächen weitere Flächen für Gewerbe und Industrie.Flächen die ausschließlich dem Wohnen dienen  - also ohne städtische Mischgebiete - nehmen 30 %  (213 000 Hektar) der Siedlungs- und Verkehrsfläche Nordrhein-Westfalens ein. Zusätzlich dient auch ein Teil der Verkehrsflächen und der Grünflächen zur "Erschließung" des Wohnens und muss den Wohnzwecken hinzu gerechnet werden. Das Wohnen nimmt also einen recht großen Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche ein.Demgegenüber beträgt der Anteil der Gebäude und Freiflächen für Gewerbe und Industrie nur knapp 8 % der Siedlungs- und Verkehrsfläche (16 600 Hektar - zuzüglich der 19 400 ha des Abbaulandes s. u.). 


Abbauland

Nicht in der Siedlungs- und Verkehrsfläche enthalten ist das Abbauland. Dort werden Rohstoffe abgebaut: Braunkohletagebauten,  Kiesgruben oder Torfabbau. Sie führen also zu einem totalen Verlust der dortigen Kulturlandschaft.

Diese Flächen nehmen in NRW 19 400 Hektar ein. Das ist etwas mehr als die "Betriebsflächen ohne Abbauland".



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Förderhinweis

Auf diesen Unterseiten zum Freiraumschutz sind auch Ergebnisse aus dem Projekt "Zukunftsfähige Flächennutzung in Nordrhein-Westfalen" eingeflossen, das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert wurde.

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