Ökologische Folgen


Gebäude, Straßen, Abbauflächen und Lagerplatze führen zu einem direkten Verlust von Boden und Lebensräumen. Versiegelte Fläche geht für Tiere und Pflanzen als Lebensraum komplett verloren. Verkehrswege zerschneiden zusätzliche Lebensräume und behindern Wanderungen. So kommt es zu Einschränkungen für die Fortpflanzung. Der Genpool der Population verarmt und schwächt diese.

Zudem werden weitere Flächen durch Lärm, Bewegung und andere Emissionen entwertet. Insbesondere ängstliche und scheue Arten werden gestört: Ihre Aktivitätsräume werden eingeschränkt, sie werden bei der Nahrungssuche und der Aufzucht des Nachwuchses gestört.  Flächenverbrauch und -Zerschneidung sind die Hauptursache für das Artensterben.

Mit der Siedlungsausdehnung ist Verkehrswachstum verbunden. Flächenverbrauch führt zu mehr Lärm, mehr Abgasen und steigert den Energieverbrauch.

Bebaute und versiegelte Flächen greifen in den Wasserhaushalt ein. Bereits eine Versiegelung von um 50 % beeinträchtigt die betroffenen Wasserkörper unabhängig von der genauen Größe erheblich. Die Grundwasserneubildung wird gestört und die Hochwassergefahr gesteigert - mit immensen Schäden für Mensch und Natur - und mit erheblichen Folgekosten.

Die Versiegelung von Flächen ist ein besonderes Unterthema. Flächenverbrauch bedeutet vor allem eine Umnutzung der Böden - aber nicht notwendig eine vollständige Versiegelung.



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Förderhinweis

Auf diesen Unterseiten zum Freiraumschutz sind auch Ergebnisse aus dem Projekt "Zukunftsfähige Flächennutzung in Nordrhein-Westfalen" eingeflossen, das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert wurde.

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