BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Flächensparen


Gute Beispiele flächensparenden Bauens

Unsere Städte und Dörfer mit ihren Straßen, Plätzen, Gebäuden, Parks und Gärten sind nicht einfach da. Sie werden...


Aber wie das alles passiert, dafür gibt es viele Möglichkeiten. Auf den folgenden Seiten stellen wir vor:


"Bauplanung" = Bauleitplanung

Den Begriff "Bauplanung" gibt es eigentlicht nicht. Er wird häufig von Laien verwendet, wenn sie von Bauleitplänen sprechen. Bauleitpläne sind jene Pläne, mit denen eine Gemeinde regelt, welche Nutzungen und Gebäudemassen wo auf ihrer Fläche zulässig sind.

Zu unterscheiden sind Flächennutzungspläne und Bebauungspläne.

Flächennutzungspläne werden für das gesamte Gebiet einer Gemeinde erstellt. Sie enthalten grobe Nutzungskategorien und grobe Aussagen über die bauliche Dichte. Außerdem sind in ihnen Infrastruktureinrichtungen (wie Schulen oder Hauptverkehrsstraßen) enthalten.

Bebauungspläne umfassen wesentlich kleinere Teilbereiche einer Kommune. Sie können für einzelne Grundstücke, Teile eines Ortsteiles oder neue Baugebiete erstellt werden. Im Bebauungsplan werden detaillierte Nutzungskategorien und Baudichten festgesetzt. Er kann auch Festsetzungen über die Gestaltung, über Bepflanzung und über andere Eigenschaften eines Gebäudes enthalten. Im Prinzip gibt erst ein Bebauungsplan das Recht, ein Grundstück zu bebauen.

In dieser Kategorie werden Funktion, Rechtswirkung und Verfahren zur Aufstellung der Flächennutzungs- und Bebauungspläne erläutert. Schließlich soll dargestellt werden, in welchen Fällen kein Bebauungsplan notwendig ist und welche weiteren Pläne auf kommunaler Ebene neben den Bauleitplänen existieren.

Ausdrücklich weisen wir darauf hin, dass diese ersten einführenden Hinweise nicht die gesamte Komplexität des öffentlichen Planungsrechtes wiedergeben und keine Rechtsberatung darstellen. Es handelt sich lediglich um eine erste Orientierung und Skizzierung der genannten Verfahren.


Bürgerrechte

Die Entscheidung, wie unsere Fläche genutzt wird, wie sich unsere Städte und Dörfer entwickeln sollen, liegt bei den Kommunalen Räten. Sie bestimmen über Bauleitpläne wie Nutzungen zueinander angeordnet werden sollen, wie groß Häuser und Gebäude sein dürfen und teilweise sogar wie diese im Raum angeordnet oder gestaltet werden.

Der Bau von Städten, Stadtteilen und Dörfern ist also nicht wie etwa der Maschinenbau eine genaue Ingenieurswissenschaft sondern zusätzlich politischen Entscheidungsprozessen unterworfen. Darum spielen in einer demokratischen Gesellschaft immer häufiger Bürgerbeteiligung, Informationsrechte und die Möglichkeit sich zu organisieren und zu äußern eine Rolle.

In dieser Kategorie werden wichtige Grundlagen möglichst einfach erläutert und weitere Quellen genannt.


Instrumente

Hier werden Hilfen, Instrumente zum sparsamen Umgang mit Fläche vorgestellt, die eine oder mehrere Gemeinden zusammen durchführen können. Diese Instrumente sind nicht vorgeschrieben.


Gute Beispiele

Schon heute gibt es viele Beispiele, bei denen vielfältiger und qualitätsvoller Wohnraum in flächensparender Weise verwirklicht wurde. Wir stellen hier einzelne Projekte, die in vorbildlicher Weise mit der Ressource Fläche umgehen.

Hier werden wir nach und nach auf diese hinweisen ...

Wenn Sie ein Projekt kennen, bei dem in besonders vorbildlicher Weise mit der Ressource Fläche umgegegangen wurde oder wenn Sie eine Stadt oder Gemeinde kennen, die sich dem Thema Flächensparen besonders angenommen hat und dies bei ihrer Stadtentwicklung umsetzt, weisen Sie uns bitte darauf hin.


Denkanstöße

Bei der Planung von Stadt und Dorf spielen Bilder eine wichtige Rolle. Bilder davon, wie Familien sind, wie Traumhäuser aussehen oder wie gutes Leben ist.

In dieser Kathegorie wollen wir Bilder zum Nachdenken sammeln und verbreiten. So finden Sie hier z. B. unsere Aktion: "Wir machen die Natur platt/Umbauen statt Neubauen".

Quelle: http://www.bund-nrw.de/themen_und_projekte/boden_und_freiraumschutz/flaechensparen/