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Landtagswahl 2010 - Wählen Sie die Zukunft!

Es heißt: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Dabei ist es ganz einfach. Die schwarz-gelbe Bilanz des fünfjährigen Regierungshandelns ist aus Sicht des Umweltschutzes mehr als ernüchternd. Die Landtagswahl am 9. Mai 2010 bietet die Chance, zwischen Zukunft und Vergangenheit zu wählen. Soll auf den Bau neuer Kohlekraftwerke oder auf eine klimafreundliche Energieversorgung gesetzt werden? Sollen erneuerbare Energien ausgebaut, Energieeffizienz gefördert und das Energiesparen belohnt werden? Sollen der Flächenfraß gestoppt und der Biotopverbund gestärkt werden? Wollen wir Massentierhaltung und Gentechnik oder eine ökologische Landwirtschaft? Viele Entscheidungen über den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen stehen am 9. Mai zur Wahl. 

Der BUND hat zehn Kernforderungen formuliert, die wesentlich sind, um den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz in NRW voran zu treiben:

  1. Für eine sichere und klimafreundliche Energieversorgung
  2. Für eine umwelt- und tierschutzgerechte Landwirtschaft
  3. Für den Schutz der biologischen Vielfalt
  4. Für den Stopp des Flächenverbrauchs
  5. Für bessere Mobilität mit weniger Verkehr
  6. Für mehr Gewässerschutz und naturnahe Auen
  7. Für den Schutz unserer Wälder
  8. Für saubere Luft und gesunde Lebensbedingungen
  9. Für mehr Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher
  10. Für zukunftsfähige Arbeitsplätze 

[Mehr Infos dazu ...hier]

In kürze finden Sie an dieser Stelle weitere umfangreiche BUND-Materialien rund um die Landtagswahl im Mai und den großen BUND-KandidatInnencheck.

 

Landtagswahl 2010: BUND nimmt Direkt-KandidatInnen unter die Lupe

Online-Kandidatencheck zur Landtagswahl gestartet

 

12.03.2010 -  Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute einen landesweiten KandidatInnencheck zur Landtagswahl 2010 im Internet veröffentlicht. Vier umweltpolitische Kernfragen stellte der Umweltverband allen DirektkandidatInnen der fünf großen Parteien: Sind Sie für oder gegen einen Neubau von Kohlekraftwerken in NRW? Lehnen sie Gentechnik in der Landwirtschaft ab oder befürworten sie diese? Sind Sie für oder gegen den Flughafenausbau in NRW? Unterstützen Sie die BUND-Forderung nach einem Stopp des Flächenverbrauchs? Zusätzlich können die KandidatInnen eine Frage zu einem regionalen Brennpunkt beantworten. Die Antworten sind ab sofort auf www.bund-nrw.de/nc/kandidatinnencheck zu finden.

 

Paul Kröfges, BUND-Landesvorsitzender: „Der KandidatInnencheck gibt allen umweltpolitisch interessierten Wählerinnen und Wählern die Möglichkeit, sich ohne großen Aufwand über das umweltpolitische Profil ihrer jeweiligen Kandidatinnen und Kandidaten zu informieren und ihnen ihre Meinungen dazu mitzuteilen.“

 

Knapp 583 (von 640 möglichen) DirektkandidatInnen haben Union, SPD, FDP, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen bereits nominiert. Etwa 46 % von ihnen hat schon jetzt am Wahlcheck teilgenommen – unter den 267 TeilnehmerInnen sind auch prominente wie Umweltminister Eckhard Uhlenberg, die SPD-Chefin Hannelore Kraft, FDP-Fraktionschef Gerhard Papke und Grünen-Vorsitzende Daniela Schneckenburger.

 

Am häufigsten haben bislang mit jeweils etwa 52 Prozent der Nominierten die KandidatInnen der Grünen und der FDP geantwortet. Bislang geringere Bereitschaft, den Wählerinnen und Wählern Auskunft zu geben, zeigen die KandidatInnen der Union. Bei ihnen stellten sich bislang 34 Prozent dem BUND-Test.

 

Bei den Antworten zeichnen sich deutliche, auch parteiübergreifende Mehrheiten ab: Zwei Drittel der DirektkandidatInnen sind für eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Nur etwa ein Fünftel der Befragten sind gegen die Reduktion des Flächenverbrauchs in NRW auf null. Bei den Fragen nach dem Bau neuer Kohlekraftwerke und dem Flughafenausbau ergibt sich dagegen kein einheitliches Mehrheitsbild – diese Themen bleiben also weiterhin heftig umstritten.

 

In 90 der insgesamt 128 Wahlkreise befragte der BUND die Kandidaten auch zu örtlichen Umwelt-Themen. Alle hatten die Möglichkeit, ihre Antwort zu erläutern. Mit den Ergebnissen können sich die Wählerinnen und Wähler von der Weser bis in die Eifel jetzt ein genaueres Bild vom umweltpolitischen Profil der Kandidaten in ihrer Region machen.

 

Hinweis: Unter www.bund-nrw.de/nc/kandidatinnencheck können KandidatInnen nach Namen, Wahlkreis oder Wohnort gesucht werden.

 

Wahlen in NRW



Alle 640 Direkt-KandidatInnen unter der umweltpolitischen Lupe. Der KandidatInnencheck informiert Sie, wo Sie Umweltschutz in NRW wählen können.

 

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