Abenteuer mit Schönbär und Schwalbenschwanz
BUND-Exkursionen zu gefährdeten Schmetterlingen
28.06.2010 - Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen der Schmetterlinge: Im Rahmen seiner bundesweiten Kampagne „Abenteuer Faltertage“ veranstaltet der BUND Exkursionen in zwei der größten Schutzgebiete Nordrhein-Westfalens, um auf unsere gefährdeten Schmetterlingsarten und ihre Lebensräume aufmerksam zu machen. mehr
Biologische Vielfalt in NRW schwindet nach wie vor
Internationaler Tag der Biodiversität am 22. Mai
Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weist anlässlich des Internationalen Tags der Biodiversität auf den nach wie vor anhaltenden Schwund der biologischen Vielfalt in NRW hin. Von den etwa 40.000 bekannten Arten sei annähernd die Hälfte in ihrem Bestand gefährdet. mehr
Vielfalt fördern in Nordrhein-Westfalen
Neue BUNDposition "Biodiversität"
Der BUND NRW nimmt das durch die Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Jahr der Biodiversität zum Anlass, seine Ziele zur Förderung von biologischer Vielfalt und Wildnis zu präzisieren. Denn Nordrhein-Westfalen besteht ausschließlich aus Kulturlandschaften, Wildnis gibt es hier seit vielen Jahrhunderten nicht mehr. Um die berechtigte Forderung nach ungestörter Natur mit dem Schutz der etwa 43 000 landesweit vorkommenden Arten zu vereinbaren, sind daher verschiedene Grundlagen zu beachten. So spielt beispielsweise der Einfluss großer Tierarten, die in NRW durch den Menschen zum größten Teil ausgerottet worden sind, eine entscheidende Rolle für den Erhalt der Biodiversität. Die Entwicklung von Wildnis kann daher nicht auf das reduziert werden, was nach gegenwärtigem Stand von selbst entsteht. mehr
In NRW droht Chaos im Naturschutzrecht
Naturschutzverbände rügen fehlende Anpassung an Bundesvorgaben
Heftig rügen die drei anerkannten Naturschutzverbände in NRW der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und der Naturschutzbund NABU NRW die Landesregierung für die bisher nicht erfolgte Anpassung des Landesnaturschutzrechtes an das neue Bundesnaturschutzgesetz. Der jetzt eilig auf Initiative der Regierungskoalition eingebrachte Gesetzentwurf zur Änderung des Landschaftsgesetzes sei nicht nur in der Sache völlig unbrauchbar, es werde vor allem die Chance vertan, neue rechtliche Spielräume des Landes zur Weiterentwicklung des Naturschutzrechts zu nutzen. Damit drohe ab März 2010 Unsicherheit und Chaos im Naturschutzrecht, so die Naturschutzverbände. mehr
"Kurzumtriebsplantagen ökologisch wertlos"
Kritik an den Waldzuständen in Nordrhein–Westfalen
01.11.2009 - Anlässlich einer dreitägigen Tagung in der Eifel informierte sich der BUND– Bundesarbeitskreis Wald über die Situation von Wald und Naturschutz in Nordrhein-Westfalen. Scharf kritisierten die Waldexperten die Umwandlung von Wäldern in kurzumtriebige Plantagen zur Energiegewinnung, die gravierenden Mängel bei der Waldbewirtschaftung in NRW und die Missstände im Nationalpark Eifel. mehr
Erneuter BUND-Erfolg: Kein Kormoranabschuss an der Sieg
01.10.2009 - Der BUND hat einen weiteren juristischen Erfolg zum Schutz des Kormorans errungen. Das Verwaltungsgericht Köln folgte jetzt einem Rechtsschutzantrag des BUND, der sich gegen den Abschuss von Kormoranen an der Sieg wendete. Der BUND sah seine gesetzlich garantierten Beteiligungsrechte beschnitten. Der von der Sieg-Fischereigenossenschaft beantragte und von der Kreisverwaltung im Rhein-Sieg-Kreis nur mittels einer artenschutzrechtlichen Erlaubnis genehmigte Abschuss von Kormoranen an der Sieg ist danach ohne förmliches Befreiungsverfahren im Naturschutzgebiet unzulässig (VG Köln, Beschluss vom 1.10.2009, Az. 14 L 1446/09).
Verwaltungsgericht untersagt Tötung von Kormoranen im Schutzgebiet Weseraue
BUND-Erfolg vor Gericht stärkt den Vogelschutz
16.06.2009 - Als Bekräftigung seiner Position begrüßt der BUND NRW das aktuelle Urteil des Verwaltungsgerichts Minden, nach dem Kormorane im Vogel- und Naturschutzgebiet Weseraue nicht getötet oder bei der Brut gestört werden dürfen. Das Gericht bestätigte mit der Entscheidung eine die Bejagung ablehnende Entscheidung des Kreises Minden-Lübbecke. Dagegen geklagt hatte die Weserfischereigenossenschaft; der BUND NRW war vor Gericht beigeladen. mehr
Protest gegen Waldverkauf in Düsseldorf
Allianz gegen den Staatswaldverkauf übergibt Umweltminister Uhlenberg 4000 Unterschriften
20.04.2009 - Am 22. April tagt der Umweltausschuss unter Ausschluss der Öffentlichkeit, um über die geplanten Staatswaldverkäufe abschließend zu beraten und zu entscheiden. Aus diesem Anlass überreichte die Allianz gegen den Staatswaldverkauf heute die in den letzten Wochen gesammelten rund 4.000 Unterschriften gegen den geplanten Waldverkauf in der Eifel Umweltminister Uhlenberg. mehr
BUND begründet Klage gegen Kreis Kleve
Gewerbegebiet zerstört Tweestrom / „Genehmigungsverfahren nach Wild-West-Manier“
01.04.2009 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat jetzt fristgerecht beim Verwaltungsgericht Düsseldorf die Begründung seiner Klage gegen den Kreis Kleve wegen der rechtswidrigen Zerstörung des Altrheinarmes ‚Tweestrom’ eingereicht. Mit der Klage wurde die Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses zur Beseitigung des Gewässers im Gewerbegebiet Kleve Nord beantragt. Zur Erweiterung eines Gewerbebetriebs soll der ‚Tweestrom’ auf einer Länge von 400 m zugeschüttet werden. Unterstützt wird die BUND-Klage von örtlichen Umweltaktivisten und der Kreisgruppe Kleve des Naturschutzbund Deutschland (NABU). mehr
Unterschriftenaktion gegen Waldverkauf gestartet
Allianz aus Verbände und Initiativen ruft zum landesweiten Bürgerprotest auf
Anlässlich des Internationalen Tag des Waldes (21.3.) sowie der drohenden Verkäufe von Staatswald in Nordrhein-Westfalen ruft ein Bündnis aus Naturschutzgruppen, Heimat- und Wandervereinen, Forstleuten und Gewerkschaftlern aus NRW alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, gegen den Verkauf bedeutender Waldflächen in der Eifel zu protestieren. mehr
BUND klagt gegen Kreis Kleve
Gewerbegebiet zerstört Tweestrom
09.02.2009 - Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat beim Verwaltungsgericht Düsseldorf Klage gegen den Kreis Kleve erhoben. Anlass ist die rechtswidrige Zerstörung eines Altrheinarmes („Tweestrom“) für ein Gewerbegebiet. Mit der Klage beantragten die Umweltschützer, den Planfeststellungsbeschluss zur Beseitigung des Gewässers im Gewerbegebiet Kleve Nord aufzuheben. Unterstützt wird die BUND-Klage von örtlichen Umweltaktivisten und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU). mehr
Bagger zerstören Naturschutzgebiet Sürther Aue in Köln
Überflüssiger Ausbau des Godorfer Hafens / BUND verlangt Baustopp
Köln, 03.02.2009 - Begleitet von Protesten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Aktionsgemeinschaft Contra Erweiterung Godorfer Hafen hat heute die Zerstörung des Naturschutzgebietes Sürther Aue in Köln begonnen. Tagelang hatte die Umweltschützer mit einer Mahnwache und Aktionen vor Ort gegen den geplanten Ausbau des Godorfer Hafens protestiert. mehr
Tagpfauenauge ist Schmetterling des Jahres 2009
Aber Gefahr durch Genmais
18.12.2008 - Die BUND NRW Naturschutzstiftung hat - gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V. – das Tagpfauenauge (Aglais io) zum Schmetterling des Jahres 2009 gewählt, um auf den Klimawandel hinzuweisen: Denn das Tagpfauenauge bildet wegen der Klimaerwärmung inzwischen regelmäßig eine zweite Generation im Spätsommer aus. Früher kam dies in Deutschland nur in den wärmsten Regionen oder in sehr lang andauernden Sommern vor. mehr
Nationalpark Eifel: Einigung im Brückenstreit
Kompromiss zur Urftseequerung
17.12.2008 - Die Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU haben sich nach intensiven und teils kontroversen Verhandlungen mit dem Kreis Euskirchen, der Nationalparkverwaltung und dem Umweltministerium auf einen Kompromiss in Sachen Urftseebrücke geinigt. mehr
Urftseebrücke: BUND beantragt einstweilige Anordnung
Kreis stoppt Bauarbeiten
12.12.2008 - Nachdem der BUND heute beim Verwaltungsgericht Aachen eine einstweilige Anordnung für einen Baustopp der geplanten Brücke über den Urftsee im Nationalpark Eifel beantragt hatte, stellte der Kreis die Bauarbeiten ein. Für den kommenden Mittwoch ist ein "Krisengipfel" terminiert, auf dem die Naturschutzverbände eine einvernehmliche Lösung mit dem Kreis und der Natonalparkverwaltung finden wollen. mehr
Kritik an Brückenbau im Nationalpark Eifel
Naturschutzverbände wollen Beteiligung per Klage durchsetzen
Die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU machen gegen den Bau einer Brücke - der so genannten „Urftseequerung" - im Nationalpark Eifel mobil. In einem offenen Brief an die Kreisverwaltung Euskirchen und das Nationalparkforstamt kritisieren sie das Vorgehen der Planer. Die 124 m lange Urftseequerung sei rechtswidrig ohne vorherige Beteiligung der Naturschutzverbände genehmigt worden. Der BUND kündigte an, eine Klage wegen der unterbliebenen Verbändebeteiligung vorzubereiten. mehr
EU-Beschwerde wegen Ausbau Godorfer Hafen: der BUND legt nach
Verstoß gegen Europäisches Naturschutzrecht
14.08.2008 - In seinem Kampf gegen den Ausbau des Godorfer Hafens lässt der BUND in Nordrhein-Westfalen nicht locker. In einem neuerlichen Schreiben an die Generaldirektion für Umwelt der Europäischen Kommission in Brüssel hat der Landesvorsitzende des BUND, Paul Kröfges, die Argumentationskette des BUND gegen die Planungen der Stadt Köln in Godorf noch einmal ausgeweitet. mehr
UN-Naturschutzkonferenz in Bonn: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
22.05.2008 Die Politik des Gastgebers der 9. Vertragsstaatenkonferenz zur Konvention über die biologische Vielfalt wird von einer ernüchternden Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit geprägt. Während weltweit für den Erhalt der Biodiversität geworben wird, sieht die Realität vor Ort in Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen verheerend aus. Nirgendwo sonst werden die deutschen Defizite im Bereich des Biotop- und Artenschutzes so deutlich, wie bei der Gewinnung der Braunkohle. So wird mit dem "Hambacher Forst" ein Waldgebiet von europaweiter Bedeutung für den Naturschutz durch den Tagebau Hambach zerstört. mehr
BUND-Landesdelegiertenversammlung gegen „Nationalpark light“
13.04.2008 Geplanter Nationalpark Siebengebirge
Mit großer Mehrheit verabschiedeten die 135 Delegierten am 13. April 2008 einen Antrag des BUND-Landesvorstandes und der Kreisgruppen Euskirchen sowie Rhein-Sieg, mit dem gefordert wird, die Chancen für die Natur durch die Ausweisung eines Nationalparks Siebengebirge entsprechend der internationalen Kriterien zu nutzen. Dabei sei die Sicherung eines Biotopverbundes zum Umland und die Ausweisung ausreichend großer Kern- und Ruhezonen im Nationalpark zwingend erforderlich. Einem „Nationalpark light“ werde der BUND hingegen eine klare Absage erteilen. Der BUND wird sich aktiv in den laufenden Beteiligungs- und Ausweisungsprozess einbringen, um einen Etikettenschwindel möglichst zu verhindern. mehr
Harsche Kritik am Nationalpark Eifel
06.02.2008 Volker Hoffmann vom Förderverein Nationalpark Eifel e.V. stellt seinen Vorstandsposten zur Verfügung
Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bedauert, dass Volker Hoffmann von seinen Ämtern im Förderverein zurücktritt und auch das Nationalparkbusprojekt FAGABUNDUS nicht weiterführen wird. Gleichzeitig äußert der BUND NRW aber auch großes Verständnis für die Motive von Volker Hoffmann, da eine ganze Reihe von aktuellen Entwicklungen im Nationalpark Eifel aus Sicht des Naturschutzes nicht toleriert werden können. mehr
„Mogelpackung vermeiden – Gesamtkonzept vorlegen“
Der BUND zu den Plänen für einen Nationalpark Siebengebirge
„Positiv, aber skeptisch“ reagiert der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf die Pläne zur Einrichtung eines zweiten NRW-Nationalparks im Siebengebirge. „Grundsätzlich begrüßen wir einen weiteren Nationalpark sehr, jedoch darf sich ein solches Schutzgebiet später nicht als Mogelpackung erweisen“, sagt Paul Kröfges, Landesvorsitzender des BUND. mehr
Rheinlandtaler für Holger Sticht

- Holger Sticht (l.) nimmt die Glückwunsche des BUND-Landesvorsitzenden Paul Kroefges entgegen.
09.05.2007 Holger Sticht, der Vorsitzende des Bündnisses Wahner Heide und Mitglied im BUND-Regionalgruppenvorstand, wurde mit dem "Rheinlandtaler" ausgezeichnet: Der Landschaftsverband Rheinland ehrt den 35-Jährigen für seine "herausragenden Verdienste um die landschaftliche Kulturpflege". Den Orden und die Urkunde überreicht der Kölner Oberbürgermeister, Fritz Schramma. Sticht ist Mitbegründer des Bündnisses für die Wahner Heide, das in Troisdorf-Altenrath ein Info-Zentrum unterhält, und seit 1997 dessen Vorsitzender. Er lädt regelmäßig zu Exkursionen in das Naturschutzgebiet ein und legte als Autor eine Wanderkarte sowie einen Natur- und Kulturführer Wahner Heide vor. Er ist der bislang jüngste Träger des Rheinlandordens, der seit 1976 vergeben wird.
Der Niederrhein wird abgebaggert
01.02.2007 Expertentagung in Krefeld
In kaum einer Region wird das Spannungsfeld zwischen den Interessen der Abgrabungsindustrie und dem Natur- und Gewässerschutz so augenfällig wie am Niederrhein. Allein im Regierungsbezirk Düsseldorf wurden bereits 15.000 Hektar abgebaggert; weitere 6.000 Hektar sollen nach dem Willen der Industrie folgen. Doch wie lassen sich unvermeidbare Abgrabungen bestmöglich in die räumliche Entwicklung einbinden? Wie greifen Baggerseen in den Gewässerhaushalt ein? 200 Experten diskutierten diese und weitere Fragen auf einer Fachtagung in Krefeld. mehr
Naturschutz in NRW droht Totalausverkauf
22.01.2007 Naturschutzverbände fordern Stopp der Landschaftsgesetz-Novelle
Die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU) wenden sich mit harscher Kritik gegen die geplante Änderung des Landschaftsgesetzes. Damit werde der Naturschutz in NRW um 30 Jahre zurückgeworfen. Heute forderten die Verbände vor Pressevertretern in Düsseldorf den Landtag auf, diesen „rein ideologisch motivierten Totalausverkauf der Natur“ zu stoppen. Trotz einiger gegenüber dem ersten Gesetzentwurf eingearbeiteter Verbesserungen drohe ein „beispielloser umweltrechtlicher Kahlschlag“. mehr
Nationalpark Eifel macht mobil - WDR-Intendant Pleitgen und Umweltminister Uhlenberg gratulieren zur Einweihung des "Fagabundus"
19.12.2006 Es ist soweit! Das kunterbunt gestaltete Nationalpark-Infomobil "Fagabundus" ging heute von der Eifel aus auf Einweihungsfahrt nach Köln und Düsseldorf. Den Nationalpark innen und außen "im Gepäck", steuerte die mobile Nationalpark-Landschaft zunächst das Vierscheibenhaus des WDR in der Kölner Innenstadt an, ehe der Bus offiziell durch Umweltminister Eckhard Uhlenberg getauft wurde. Der BUND hat das "Fagabundus"- Projekt des Fördervereins Nationalpark Eifel finanziell unterstützt. mehr
Dem Patient Wald geht es schlechter denn je
29.11.2006 Waldzustandsbericht 2006
Dem Patient Wald geht es schlechter denn je. Nur noch 25 % der NRW-Wälder gelten als gesund, so der aktuelle Waldzustandsbericht 2006. Trotzdem wird nach wie vor lediglich an den Symptomen herumgedoktert, anstelle dass die Ursachen konsequent bekämpft würden.
Naturschutzverbände kritisieren Sparmaßnahmen
19.10.2006 Expertenanhörung zum Haushalt 2007
Anlässlich der heutigen Landtagsanhörung zum Landeshaushalt 2007 kritisieren die NRW-Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU die geplanten massiven Sparmaßnahmen im Naturschutzbereich. Diese betreffen insbesondere die ehrenamtliche Naturschutzarbeit, da die Mittel für Fördermaßnahmen und Flächenerwerb komplett gestrichen werden sollen. Damit wird die unter Schwarz-Gelb bereits in 2006 vollzogene "Streichorgie in puncto Naturschutz" fortgesetzt. mehr
Zebras und Knappen kicken für den Naturschutz im Revier
03.08.2006 Blau-weißes Benefiz-Spiel für Weißstorch
Seit vielen Jahren setzen sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) für das Naturschutzgebiet Rheinaue Walsum in Duisburg ein. Unterstützung finden die Naturschützer jetzt durch die Profikicker von Schalke 04 und MSV Duisburg: Mit einem Benefizspiel in der MSV-Arena (Montag, 7. August 2006, 20.15 Uhr) soll die Ansiedlung des Weißstorchs in der Rheinaue Walsum unterstützt werden. Das Spiel ist ein Geschenk des FC Schalke zur 100-Jahr-Feier der RheinfelsQuellen, die das Rheinauen-Projekt seit langem intensiv begleiten. mehr
Rheinlandtaler für "Vater des Nationalparks"
17.05.2006 Volker Hoffmann aus Dahlem – häufig als „Vater des Nationalparks Eifel“ bezeichnet – ist heute mit dem Rheinlandtaler geehrt worden. Die Auszeichnung wird vom Landschafts-verband Rheinland verliehen. Der BUND-Beauftragte für den Nationalpark Eifel bekam sie laut Jury, weil er sich seit über 20 Jahren für Natur- und Landschaftsschutz engagiert. Die Idee für den Nationalpark Eifel stammt von Volker Hoffmann und er verfolgte sie mit beispiellosem Einsatz bis zur erfolgreichen Realisierung. Glückwunsch!
Schöner Spenden
13.04.2006 Mit einer "Grüner-Wall Patenschaftsurkunde" bedankt sich der BUND NRW ab sofort bei allen Spendern, die das Projekt "Grüner Wall im Westen" mit einer Summe von mindestens 65 Euro unterstützen. Die Fotos auf der Urkunde stellen nicht nur einen Teil der Tierwelt am Westwall dar, sondern zeigen auch die vielfälitge Vegetation um und an den Bunkeranlagen und an der Höckerlinie.
Die Urkunde kann bei Silke Höfs telefonisch unter 0211-30 200 5-25 oder per Email an silke.hoefs@bund.net bestellt werden.
Naturschutzverbände enttäuscht über Nationalpark-Absage
15.02.2006 Biosphärenreservat OWL / Nationalpark Eggegebirge
Als „mutwillig verpasste Chance für den Naturschutz und eine nachhaltige Regionalentwicklung“ werteten die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt und Naturschutzbund Deutschland (NABU) die Absage der Landesregierung an den Nationalpark Eggegebirge.
Der Schwalbenschwanz ist „Schmetterling des Jahres 2006“
20.01.2006 Die BUND NRW Naturschutzstiftung und die Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen haben den Schwalbenschwanz (Papilio machaon) zum „Schmetterling des Jahres 2006“ gekürt. Aus einem erfreulichen Grund: Der Bestand des Schwalbenschwanzes hat sich nach einem Tief in den 70er und 80er Jahren leicht erholt, so dass der Schmetterling inzwischen deutschlandweit nicht mehr als gefährdet gilt. mehr
"Enttäuschender Kompromiss"
05.01.2006 Unzureichende Ausweisung von Fischschutzzonen am Rhein
Aus Naturschutzsicht enttäuschend endete das heutige Gespräch Kompromiss-Gespräch im Düsseldorfer Umweltministerium wegen der unzureichenden Ausweisung von Fischschutzzonen entlang des Rheins. Auf Einladung von Umweltminister Uhlenberg trafen sich Vertreter des Wirtschaftsministeriums, der Naturschutzverbände und der Industrie- und Handelskammern, um die drohenden Strafgeldzahlungen des Landes an die EU wegen mangelhafter Ausweisung von Fischschutzzonen abzuwenden. Die nun auf dem Treffen vom Ministerium vorgelegte Kompromisslösung bleibt hinter den Erwartungen der drei anerkannten Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU weit zurück. Gleichzeitig kritisierten die Naturschutzverbände die Panikmache der Wirtschaft als völlig unnötig und überzogen. mehr
Düsseldorfer Erklärung für Schutz der Greifvögel

- aktuelle Broschüre (Feb. 2006)
24.08.2005 Gemeinsam gegen illegale Greifvogelverfolgung
Das Landesumweltministerium, die nordrhein-westfälische Ornithologengesellschaft, der Landesjagdverband NRW, die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt sowie die Umweltschutzverbände BUND und NABU haben Ende August eine gemeinsame Erklärung zum Schutz von Greifvögeln unterzeichnet. Obwohl heimische Greifvögel das ganze Jahr unter Schutz stehen, werden sie illegal geschossen, vergiftet, in Fallen gefangen oder ihre Nester
werden zerstört. Bei einigen Arten, insbesondere beim Habicht und Rotmilan, drohen Bestandsrückgänge oder sind bereits gebietsweise festgestellt worden. Mit der "Düsseldorfer Erklärung gegen illegale Greifvogelverfolgung in NRW" sprechen sich alle Beteiligten geschlossen gegen dieses illegale Töten aus und wollen den Greifvogelschutz intensivieren.
Der vollständige Wortlaut der "Düsseldorfer Erklärung gegen illegale Greifvogelverfolgung in NRW".
„Kahlschlag in der Landesforstverwaltung stoppen“
17.08.2005 BUND zur geplanten Reduzierung der Forstämter:
Die von der Landesregierung geplante drastische Reduzierung der Zahl der Forstämter stößt auf heftige Kritik des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Die Umweltschützer befürchten einen „Kahlschlag in der Landesforstverwaltung“. Dies hätte nicht nur den Verlust von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum, sondern auch ökologische und soziale Einschnitte zur Folge. Die jetzt diskutierten Sparvorschläge sehen neben der Auflösung von 25-30 Forstämtern auch die Vergrößerung von Staatswaldrevieren sowie die Reduzierung von Dienstleistungen für den Privatwald vor. mehr
































