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Dieselruß ist unbeachteter Klimakiller

Dirk Jansen (BUND), Iko Tönjes (VCD) und der Verkehrsexperte Dr. Axel Friedrich (v.l.n.r.)

Zum Schutz von Klima und Gesundheit muss Rußbelastung sinken – Umweltzone Düsseldorf ist zu klein

12.01.2010 - Die Maßnahmen der Stadt Düsseldorf sowie der Landesregierung von NRW seien nicht ausreichend, um klima- und gesundheitsschädliche Rußemissionen zu reduzieren. Dies kritisierten heute Vertreter des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Rahmen einer Pressekonferenz der Kampagne „Rußfrei fürs Klima“. mehr

Luftreinhalteplanung zeigt Erfolge - Stickstoffdioxid als neues Problem

Ausweitung der Umweltzonen zwingend erforderlich

07.01.2010 - Nach den vorläufigen Daten des Landesumweltamtes ist die Anzahl der Überschreitungstage des Feinstaub-Grenzwertes im vergangenen Jahr weiter gesunken. Trotzdem bleibt die Luftreinhaltung ein nach wie vor brisantes Problem, da insbesondere die seit dem 1. Januar 2010 geltenden Grenzwerte für das ebenso gesundheitsschädliche Stickstoffdioxid (NO2) in zahlreichen NRW-Kommunen nicht eingehalten werden können. Anders als beim Feinstaub ist der Verkehr mit weitem Abstand Hauptverursacher der NO2-Belastung. Der BUND halt deshalb die Ausweitung der Umweltzonen, den Wegfall von Ausnahmeregelungen und Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung und -verlagerung auf umweltfreundliche Verkehrsträger für unverzichtbar. mehr

Feinstaubbelastung in sieben Kommunen weiterhin zu hoch

Anzahl der Überschreitungstage Partikel PM10 in NRW (kontinuierliche Messungen); Quelle: LANUV, Grafik: D. Jansen/BUND

Aktions- und Luftreinhaltepläne greifen noch nicht ausreichend

01.01.2009 - Trotz des In-Kraft-Tretens zahlreicher Aktions- und Luftreinhaltepläne zur Senkung der Feinstaubbelastung wurden die Grenzwerte auch in 2008 wieder in zahlreichen NRW-Kommunen überschritten. Nach der vorläufigen Auswertung des Landesumweltamtes war Krefeld mit 74 Überschreitungstagen des Tagesgrenzwertes von 50 µg/m3 wieder einmal NRW-Spitzenreiter in Sachen Feinstaubbelastung. Essen (67), Dortmund (60), Duisburg (51), Köln (49), Dinslaken (48) und Münster (38) folgen. Die Zahlen zeigen, dass vermehrte Anstrengungen zur Luftreinhalteplanung erforderlich sind. Zwar sind auch deutliche Verbesserungen - z.B. in Düsseldorf (30) oder Niederzier (21) - zu verzeichnen. Allerdings begünstigte das Jahr 2008 auch wegen seiner meteorologischen Verhältnisse niedrigere Feinstaubkonzentrationen.

„Keine Erweiterung der Phosgen-Produktion!“

Risikostandort BAYER; Foto/M.: D. Jansen

Neue Anlagen in den BAYER-Werken Dormagen und Krefeld

01.10.2008 - Anlässlich der geplanten Ausweitung der Isocyanat-Produktion in Dormagen fordern der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Coordination gegen BAYER-Gefahren die BAYER AG auf, phosgenfreie Verfahren zur Produktion von Kunststoffen zur Marktreife zu bringen. Nur so ließe sich die Gefährdung der Anwohner und der Belegschaft verringern. Außerdem dürfe es keine Erweiterung der Produktion ohne Beteiligung der Öffentlichkeit geben. mehr

 

BUND erstattet Strafanzeige und fordert Konsequenzen

Nach Störfall im Chemiepark Worringen

20.03.2008 - Wegen des Störfalls auf dem Betriebsgelände der Firma Ineos in Köln-Worringen hat der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute bei der Staatsanwaltschaft Köln Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Gleichzeitig forderte der BUND das NRW-Umweltministerium auf, die „Geheimniskrämerei“ um die insgesamt etwa 450 Betriebsbereiche in NRW, die der Störfallverordnung unterliegen, zu beenden. mehr

Land muss BUND über Betriebe mit Störfall-Potenzial informieren

Bevölkerung hat Anspruch auf Informationen über Risiken von Chemieanlagen

Koblenz/Düsseldorf, 10.03.2008 - Behörden müssen dem nordrhein-westfälischen Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Auskunft über Industriebetriebe geben, die gefährliche Stoffe einsetzen und damit der Störfall-Verordnung unterliegen. Mit dieser Entscheidung hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz nach Mitteilung vom Montag einer Klage des BUND gegen das Land Recht gegeben (1 A 10886/07). Die Klage hat bundesweit Relevanz. mehr

Landesregierung missachtet Recht auf saubere Luft

Aus für Umweltzone Ruhrgebiet / „Dialog Wirtschaft und Umwelt NRW“ gescheitert

12.02.2008 - Mit harscher Kritik reagiert der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf das offenbar von der Landesregierung beschlossene Aus für die geplante Umweltzone Ruhrgebiet. Das Einknicken der Landesregierung vor den Lobbyinteressen von IHKs und ADAC werde die Bevölkerung teuer mit ihrer Gesundheit bezahlen. mehr

Feinstaubproblem weiterhin ungelöst - In 12 NRW-Städten auch in 2007 Grenzwertüberschreitungen - Dortmund bleibt negativer Spitzenreiter

01.02.2008 - Nach den Auswertungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) wurden auch in 2007 wieder in 12 NRW-Städten die Feinstaubgrenzwerte zum Teil deutlich überschritten. Negativer Spitzenreiter mit 84Überschreitungen des Tagesgrenzwertes - zulässig sind maximal 35 - war Gelsenkirchen, gefolgt von Dortmund (83), Duisburg (71), Herne (67) und Bottrop (66). Aber auch in Aachen, Köln, Düsseldorf, Essen, Bochum, Hagen bleiben die Feinstaubbelastungen zu hoch. Wieder einmal unter den negativen "TOP 15 " platziert hat sich mit 46 Tagesgrenzwertüberschreitungen Grevenbroich-Gustorf. Ursächlich dafür verantwortlich ist der Braunkohlentagebau Garzweiler. Angesichts der weiterhin dramatischen Situation fordert der BUND die zügige Einführung großräumiger Umweltzonen, die Verschärfung der Gesetze für industrielle Emissionen, den Verzicht auf weitere Dreckschleudern wie z.B. Kohlekraftwerke und wirksame Luftreinhaltepläne auch unter Einbeziehung diffuser Quellen wie z.B. Tagebaue. mehr

BUND fordert Baustopp und Aufhebung des Enteignungsgesetzes

16.10.2007 Landtagsanhörung zur BAYER-Giftgas-Pipeline

Anlässlich der morgigen Landtagsanhörung zur umstrittenen BAYER-Kohlenmonoxid-Pipeline  fordert der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) einen sofortigen Baustopp. Anstatt eine ganze Region den Gefahren und Risiken einer solchen Giftgas-Leitung auszuliefern, seien die Betreiber in der Pflicht, die existierenden alternativen Produktionsmethoden zu nutzen. Von der Landesregierung fordert der BUND die Aufhebung des dem Pipelinebau zugrunde liegenden Enteignungsgesetzes. Mit dem BUND treten mittlerweile mehr als 64.000 Bürgerinnen und Bürger für eine Aufhebung des Sofortvollzugs des Pipelinebaus ein. mehr

Feinstaubprobleme effizient lösen – Grenzwerte einhalten

10.08.2007 Landtagsanhörung zu Feinstaub:

Am 13. August findet im Düsseldorfer Landtag eine Expertenanhörung zur Feinstaubproblematik in NRW statt. Der BUND hat hierzu eine umfangreiche Stellungnahme erarbeit. Trotz geringfügiger Verbesserungen der Belastungssituation und punktueller Fortschritte werden die Grenzwerte weiterhin an vielen Messorten überschritten. Die Luftreinhaltepolitik des Landes muss damit als „mangelhaft“ bewertet werden. mehr

Terrorabwehr oder Einschränkung der Bürgerrechte?

08.08.2007 Behörden verweigern Herausgabe von Umweltinformationen:

Dürfen der Bevölkerung Informationen über Risiken von Chemieanlagen unter Verweis auf eine mögliche Terrorismusgefahr verweigert werden? Diese grundsätzliche Frage beschäftigt derzeit die Gerichte.  Der BUND NRW klagt gegen das Land Rheinland-Pfalz, weil dieses die europarechtlich garantierte Herausgabe umweltrelevanmter Informationen verweigert. mehr

Umweltgefährdende Anlagen in Deutschland und NRW

30.07.2007 Bundes- und Landesregierung versuchen derzeit unter dem Deckmäntelchen des Bürokratieabbaus die Genehmigungsverfahren für umweltgefährdende Betriebe und Anlagen drastisch zu vereinfachen. Damit verbunden sind der Abbau von Beteiligungsmöglichkeiten der Öffentlichkeit und die Verringerung umweltrechtlicher Standards. Im Rahmen der hiermit vorgelegten BUND-Recherche werden die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage zu den emissionserklärungspflichtigen Betriebe vorgestellt und die drohenden Konsequenzen beleuchtet. mehr



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