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Atomenergie? Nein danke!

BUND-Protest vor der RWE-Zentrale in Essen; Foto: D. Jansen

Der BUND lehnt jede weitere Nutzung der Atomenergie ab. Das ständige Risiko eines schweren Unfalls und das ungelöste Endlagerproblem erfordern einen sofortigen Ausstieg aus dieser Hochrisikotechnologie. mehr

Tschernobyl mahnt: Atomausstieg jetzt !

Tschernobyl mahnt: Atomausstieg jetzt !

 

24. April Demo zum Atommülllager Ahaus

Auftaktkundgebung: 12.30 Uhr, Bahnhof Ahaus

 

Am 26. April 1986 kam es im ukrainischen Tschernobyl zum SuperGAU. Noch heute leiden Millionen Menschen unter den Folgen! Doch in Deutschland fordern die Atomkonzerne zusammen mit Schwarz-Gelb Laufzeitverlängerungen

für Atomkraftwerke. EON (Düsseldorf) und RWE (Essen) wollen im Ausland neue Atomkraftwerke und in NRW klimaschädliche Kohlekraftwerke bauen. Sie blockieren damit den dringend notwendigen Umstieg auf Erneuerbare Energien – mit Unterstützung der NRWLandesregierung.

 

Deshalb rufen wir für den 24. April in Ahaus zu einer starken Atomausstiegs- und Energiewende-Demo für NRW auf. Gleichzeitig finden in Biblis, Krümmel und Brunsbüttel Großdemos und eine Menschenkette statt.

 

NRW ist ein Zentrum der Atomenergie und von den Gefahren massiv betroffen:

 

1. Ahaus: Für das Zwischenlager sind hunderte Atommülltransporte genehmigt, „im Durchschnitt 2x pro Woche"!! Ab 2011 sollen 152 Castoren mit hochradioaktivem Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich anrollen – doch Atommüllverschiebung ist keine Entsorgung!

 

2. Gronau: Die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage wird trotz des Strahlenunfalls im Januar weiter ausgebaut, ab 2011 soll ein riesiges Zwischenlager für 60 000 Tonnen Uranoxid gebaut werden.

 

3. In Duisburg-Wanheim wollen EON und die RWE-Tochter GNS weiter Atommüll aus deutschen AKWs konditionieren und über Ahaus nach Schacht Konrad verschieben. In Jülich, Hamm und Würgassen sorgen die atomaren Altlasten für riesige Probleme.

 

4. Knapp hinter den Landesgrenzen sollen die AKWs Lingen (RWE) und Grohnde (EON) fast unbegrenzt weiterlaufen. Die niederländische Urananreicherungsanlage Almelo wird drastisch ausgebaut.

 

  • Wir sagen entschieden Nein zur „Renaissance der Atomenergie“!
  • Wir fordern den sofortigen Atomausstieg!
  • Keine weiteren Uran, Brennelemente und Atommülltransporte!
  • Auflösung der großen demokratiegefährdenden Energiekonzerne!
  • Für eine klimafreundliche Energiepolitik ! 

Atomausstieg jetzt – Vorfahrt für Erneuerbare Energien!

 

Kontakt: info@keincastornachahaus, Tel. 02561/961791 (BI- Büro Ahaus), www.keincastornachahaus.de

BUND-Demo am AKW Krümmel

Anti-Atom-Aktions- und Menschenkette von Brunsbüttel bis Krümmel im April

Die Anti-Atom-Bewegung wird aktiv gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Der BUND ruft zusammen mit vielen anderen zu einer 120 Kilometer langen Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel unter dem Motto "KettenreAktion: Atomkraft abschalten!" am 24. April auf. mehr

Dem Castor entgegen

Autobahn-Aktionstag Ahaus-Duisburg-Jülich / BUND NRW fordert „AKWs sofort abschalten“!

 

22.01.2010 - Am morgigen Samstag werden Anti-Atomkraft-Initiativen sowie Umweltverbände und –gruppen gemeinsam mit einem Autobahn-Aktionstag „Dem Castor entgegen“ vom Zwischenlager Ahaus über die Atommüll-Konditionierungsanlage Duisburg-Wanheim zum Forschungszentrum Jülich gegen Atommülltransporte nach Ahaus und für den sofortigen Atomausstieg demonstrieren. Beteiligt sind unter anderem die BI „Kein Atommüll in Ahaus“, das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das Klimabündnis Niederrhein sowie zahlreiche lokale Initiativen und Parteiverbände. mehr

Auf ins Münsterland – Atomausstieg jetzt – Demonstration in Ahaus am 20.12.09

Die Koalitionsvereinbarung der Bundesregierung, die Laufzeit von Atomkraftwerken zu verlängern, ist eine Kampfansage an den Ausstieg aus der Atomenergie und behindert massiv den Ausbau regenerativer Energieerzeugung. Zahlreiche Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltgruppen aus ganz Nordrhein-Westfalen haben deshalb einen Aktionsfahrplan für die kommenden Monate bis zur Landestagswahl im Mai erstellt. Das Ziel: Wir wollen die geplanten Atommülltransporte nach Ahaus, die Erweiterung der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage in Gronau sowie die aggressive Expansionspolitik von RWE und EON auf dem Atomsektor als landesweit bedeutende Themen in den Wahlkampf einbringen! Die große Demo in Berlin im September hat Mut gemacht und zeigt, wie lebendig und bunt der Widerstand ist.

Den Auftakt bildet eine überregionale Demonstration am Sonntag, den 20. Dezember 2009, um 14 Uhr vor dem Atommüll- Zwischenlager in Ahaus. Die Leichtbauhalle im westlichen Münsterland darf nicht zum oberirdischen Atomklo für das geplante – aber völlig ungeeignete – Endlager ‚Schacht Konrad’ werden.

Unsere Botschaft ist eindeutig: Keine Atomtransporte nach Ahaus, Stopp der Urananreicherung in Gronau, kein Neubau von EON- bzw. RWE-Atomkraftwerken im Ausland. Wir brauchen wir einen sofortigen Atomausstieg, gekoppelt mit einem drastischen Ausbau Erneuerbarer Energien!“  

Weitere Infos u.a. unter www.kein-castor-nach-ahaus.de, http://www.bi-ahaus.de/

 

Einspruch gegen AKW-Neubau in den Niederlanden

In Borssele (Niederlande), keine 250 Kilometer von Düsseldorf entfernt, soll ein neues Atomkraftwerk gebaut werden. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) haben alle BürgerInnen NRWs die Möglichkeit, sich zu dem Bauvorhaben zu äußern und Bedenken anzumelden. Auch der BUND hat von seinem Beteiligungsrecht Gebrauch gemacht. Am 12. November läuft eine entsprechende Frist ab.

In den Niederlanden wurde der Neubau eines weiteren Atomkraftwerks in Borssele (ca. 250 km von Köln) vom Delta-Konzern beantragt. Es soll unmittelbar am Meer neben dem bereits 1969 gebauten Kernkraftwerk Borssele entstehen. Die Unterlagen und Planungen wurden in der letzten Woche veröffentlicht und sind bei den Bezirksregierungen und im Internet einsehbar. Durch die grenzüberschreitende Öffentlichkeitsbeteiligung dürfen auch BürgerInnen in NRW bis zum 12.11.2009 zu diesen Planungen Stellung nehmen. Bis zum Stichtag könnten auch Stellungnahmen in deutscher Sprache beim "Ministerie van Volkshuisvesting, Ruimtelijke Ordening en Milieubeheer" eingereicht werden.

 

  • Die Unterlagen für das Vorverfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung für die Errichtung eines zweiten Kernkraftwerkes am Standort Borssele (NL)  sind  im Internet unter http://www.wirtschaft.nrw.de  (Kommunen und Regionen/ Informationen und Erlasse) abrufbar.
  • Die Pressemitteilung des MWME NRW zur Startnotiz lesen Sie hier

  • Bekanntmachung nach dem niederländischen Kernenergiegesetz des Ministeriums für Wohnungswesen, Raumordnung und Umwelt der Niederlande herunterladen (PDF, 57 kB)

  • Startnotiz für die Umweltverträglichkeitsprüfung zum Bau des zweiten Kernkraftwerkes Borssele herunterladen (PDF, 3,9 MB)

Anti-Atom-Demonstration "Einfach mal abschalten - ATOMKRAFT NEIN DANKE!"

Foto: D. Jansen / BUND

Mehr als 350 Trecker und rund 50.000 Menschen setzen ein machtvolles Zeichen: Atomenergie hat in Deutschland keine Zukunft! Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien

Berlin, 05.09.2009 - Rund 50.000 Menschen und mehr als 350 Trecker beteiligten sich an der bundesweiten Anti-Atom-Demonstration am Samstag in Berlin und erteilten der weiteren Nutzung der Atomenergie eine klare Absage. Auch der NRW-Landesverband des BUND hatte zur Demo aufgerufen und war vor Ort stark präsent.

Dazu erklärte der Trägerkreis des Anti-Atom-Trecks: "Von dieser Demonstration geht ein klares Signal aus: Die Zeit des Wartens auf den Atomausstieg ist vorbei! Nach Asse II und Krümmel und dem Gerede von Laufzeitverlängerungen sind die Menschen es einfach leid. Wir haben heute den Schulterschluss erlebt zwischen dem jahrzehntelangen Widerstand an den Standorten und aus den Bürgerinitiativen, der erstarkten Branche der Erneuerbaren Energien, den um nachhaltige, sozialverträgliche Arbeitsplätze streitenden Gewerkschaften und einer für die Bewahrung der Schöpfung eintretenden Kirche. Keine Regierung soll glauben, dass sie gegen diese deutliche Mehrheit der Bevölkerung an der Atomenergie festhalten kann. Dieser Widerstand hat in seiner gesellschaftlichen Breite eine völlig neue Qualität erreicht. Politisch ist die Atomenergie tot!"

Mehr als 350 Trecker vor allem aus Lüchow-Dannenberg, aber auch aus anderen Teilen Norddeutschlands und aus Brandenburg standen schon gegen Mittag vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule auf der Straße des 17. Juni. Viele Treckeranhänger waren als politische Themenwagen geschmückt oder von Firmen und Verbänden gestaltet. Am Nachmittag erfolgte die Direkteinspielung eines Beitrages von der IG-Metall-Großveranstaltung in Frankfurt mit einem Grußwort des Vorsitzenden Berthold Huber. Die Anti-Atom-Demo wurde von einem Trägerkreis aus Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), .ausgestrahlt, der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, der Bäuerlichen Notgemeinschaft (Wendland), Campact und ROBIN WOOD veranstaltet.

 

Bildergalerie Anti-Atom-Demo Berlin, 5. September 2009

NRW-Landesregierung stramm auf Atomkurs – Hochriskotechnik „made in NRW“

Der Jülicher Pannenreaktor; Foto: BUND-Archiv

Jülicher Pannenreaktor wird eingemottet / Steuerzahler muss für strahlende Altlast aufkommen

17.07.2009 - Im Streit um die  Nutzung der Atomenergie wirft der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) der Landesregierung grobe Fahrlässigkeit und Täuschung der Öffentlichkeit vor. Der BUND legte jetzt eine Analyse zu der an Pannen und Beinahe-Katastrophen reichen Geschichte des AVR-Versuchsreaktors in Jülich vor. Mit dem unlängst abgeschlossenen Genehmigungsverfahren zum Rückbau dieses Kugelhaufen-Versuchsreaktors sei Nordrhein-Westfalen eine strahlende Altlast aufgebürdet worden, die dem Steuerzahler noch teuer zu stehen komme. Dennoch halte die Landesregierung unbeirrbar an dieser Technologie fest. mehr

Große Anti-Atom-Demo am 5. September in Berlin

Ein Pflichttermin für alle AtomkraftgegnerInnen: die Großdemo in Berlin; Quelle: www.ausgestrahlt.de

Ein Pflichttermin für alle AtomkraftgegnerInnen: die Großdemo in Berlin

Am Samstag, dem 5. September 2009, drei Wochen vor der Bundestagswahl, wird es mit einer zentralen Demo einen vorläufigen Höhepunkt des Protestjahres geben. Die große Anti-Atom Demo in Berlin bildet zugleich den Abschluss eines Traktor-Trecks der bäuerlichen Notgemeinschaft aus dem Wendland, der von Gorleben nach Berlin führt.

Damit wird an den legendären "Gorleben-Treck" angeknüpft, der vor 30 Jahren, am 25. März 1979, begann. Um die 1.500 Menschen zogen damals von Gedelitz im Wendland in die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover, in der sie von 100.000 Demonstranten empfangen wurden. Einen starken Zulauf erhielt der Treck nach dem nur knapp verhinderten GAU im US-Atomkraftwerk Harrisburgh am 28. März 1979. Wenige Wochen später verkündete der CDU-Ministerpräsident Ernst Albrecht, eine Wiederaufarbeitungsanlage in Gorleben sei politisch nicht durchsetzbar.

Auch für 2009 hoffen wir, dass die Politiker eines lernen: Eine längere Laufzeit der AKWs ist politisch nicht durchsetzbar!

Ziel der Demonstration ist es, gemeinsam deutlich zu machen, dass sich jede/r – egal, wer nach der Wahl regiert – die Finger verbrennt, wer die Stilllegung von Atomkraftwerken verhindern will. Der 5. September ist also ein Pflichttermin für alle aktiven und auch weniger aktiven AtomkraftgegnerInnen in Deutschland.

Die Demo wird veranstaltet von einem Trägerkreis aus BUND, .ausgestrahlt, BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, Bäuerliche Notgemeinschaft (Wendland), Campact und Robin Wood.

 

 



BUNDhintergrund AVR Jülich

Der Jülicher Pannerreaktor; Foto: BUND-Archiv

Der Jülicher Pannenreaktor weist eine jahrzehntelange Skandalchronik auf. mehr

Sie haben etwas gegen Atomkraft? Dann steigen Sie aus!

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