Atomenergie? Nein danke!
Der BUND lehnt jede weitere Nutzung der Atomenergie ab. Das ständige Risiko eines schweren Unfalls und das ungelöste Endlagerproblem erfordern einen sofortigen Ausstieg aus dieser Hochrisikotechnologie. mehr
18.9.: Atomkraft – Schluß jetzt! Kommen Sie zur Demonstration in Berlin
"Atomkraft – Schluss jetzt!": Das Motto der Demonstration am 18. September ist unmissverständlich. Zwei Drittel der Bevölkerung will keine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland. Der BUND ruft gemeinsam mit anderen Gruppen zur Großdemonstration und Umzingelung des Regierungsviertels in Berlin auf. Seien Sie dabei! mehr
Massenproteste gegen Atomkraft
Größte Anti-Atomkraft-Demo seit 1998
Ahaus, 24.04.2010 - Mehr als 7.000 Menschen protestierten in Ahaus gegen die unbeherrschbare Atomenergie und forderten den Sofortausstieg sowie die Stilllegung aller Atomanlagen in NRW. Es war die größte Anti-AKW-Demo in NRW seit mehr als einem Jahrzehnt.
Zeitgleich bildeten etwa 120.00 Menschen eine 120 Kilometer langen Aktions- und Menschenkette vom AKW Brunsbüttel quer durch Hamburg bis zum AKW Krümmel. Eine Großkundgebung gab es auch am AKW Biblis mit über 20.000 Menschen [mehr dazu ...hier].
Atomausstieg auch in NRW umsetzen!
Atomkraftgegner kündigen massive Proteste an
HDüsseldorf, 20.04.2010 - Heftige Kritik am „atomfreundlichen Kurs“ der Landesregierung und des Essener Energiekonzerns RWE übten heute Vertreter von Umweltverbänden und Anti-Atomkraft-Initiativen in Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Umweltorganisation urgewald sowie das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen forderten einen sofortigen Atomausstieg und riefen zu verstärkten Protesten gegen die Atompolitik von Landesregierung und Energiekonzernen sowie gegen die geplanten Atommülltransporte nach Ahaus auf. mehr
Tschernobyl mahnt: Atomausstieg jetzt !
Tschernobyl mahnt: Atomausstieg jetzt !
24. April Demo zum Atommülllager Ahaus
Auftaktkundgebung: 12.30 Uhr, Bahnhof Ahaus
Am 26. April 1986 kam es im ukrainischen Tschernobyl zum SuperGAU. Noch heute leiden Millionen Menschen unter den Folgen! Doch in Deutschland fordern die Atomkonzerne zusammen mit Schwarz-Gelb Laufzeitverlängerungen
für Atomkraftwerke. EON (Düsseldorf) und RWE (Essen) wollen im Ausland neue Atomkraftwerke und in NRW klimaschädliche Kohlekraftwerke bauen. Sie blockieren damit den dringend notwendigen Umstieg auf Erneuerbare Energien – mit Unterstützung der NRWLandesregierung.
Deshalb rufen wir für den 24. April in Ahaus zu einer starken Atomausstiegs- und Energiewende-Demo für NRW auf. Gleichzeitig finden in Biblis, Krümmel und Brunsbüttel Großdemos und eine Menschenkette statt.
NRW ist ein Zentrum der Atomenergie und von den Gefahren massiv betroffen:
1. Ahaus: Für das Zwischenlager sind hunderte Atommülltransporte genehmigt, „im Durchschnitt 2x pro Woche"!! Ab 2011 sollen 152 Castoren mit hochradioaktivem Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich anrollen – doch Atommüllverschiebung ist keine Entsorgung!
2. Gronau: Die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage wird trotz des Strahlenunfalls im Januar weiter ausgebaut, ab 2011 soll ein riesiges Zwischenlager für 60 000 Tonnen Uranoxid gebaut werden.
3. In Duisburg-Wanheim wollen EON und die RWE-Tochter GNS weiter Atommüll aus deutschen AKWs konditionieren und über Ahaus nach Schacht Konrad verschieben. In Jülich, Hamm und Würgassen sorgen die atomaren Altlasten für riesige Probleme.
4. Knapp hinter den Landesgrenzen sollen die AKWs Lingen (RWE) und Grohnde (EON) fast unbegrenzt weiterlaufen. Die niederländische Urananreicherungsanlage Almelo wird drastisch ausgebaut.
- Wir sagen entschieden Nein zur „Renaissance der Atomenergie“!
- Wir fordern den sofortigen Atomausstieg!
- Keine weiteren Uran, Brennelemente und Atommülltransporte!
- Auflösung der großen demokratiegefährdenden Energiekonzerne!
- Für eine klimafreundliche Energiepolitik !
Atomausstieg jetzt – Vorfahrt für Erneuerbare Energien!
Kontakt: info@keincastornachahaus, Tel. 02561/961791 (BI- Büro Ahaus), www.keincastornachahaus.de
Anti-Atom-Aktions- und Menschenkette von Brunsbüttel bis Krümmel im April
Die Anti-Atom-Bewegung wird aktiv gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Der BUND ruft zusammen mit vielen anderen zu einer 120 Kilometer langen Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel unter dem Motto "KettenreAktion: Atomkraft abschalten!" am 24. April auf. mehr
Dem Castor entgegen
Autobahn-Aktionstag Ahaus-Duisburg-Jülich / BUND NRW fordert „AKWs sofort abschalten“!
22.01.2010 - Am morgigen Samstag werden Anti-Atomkraft-Initiativen sowie Umweltverbände und –gruppen gemeinsam mit einem Autobahn-Aktionstag „Dem Castor entgegen“ vom Zwischenlager Ahaus über die Atommüll-Konditionierungsanlage Duisburg-Wanheim zum Forschungszentrum Jülich gegen Atommülltransporte nach Ahaus und für den sofortigen Atomausstieg demonstrieren. Beteiligt sind unter anderem die BI „Kein Atommüll in Ahaus“, das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das Klimabündnis Niederrhein sowie zahlreiche lokale Initiativen und Parteiverbände. mehr
Auf ins Münsterland – Atomausstieg jetzt – Demonstration in Ahaus am 20.12.09
Die Koalitionsvereinbarung der Bundesregierung, die Laufzeit von Atomkraftwerken zu verlängern, ist eine Kampfansage an den Ausstieg aus der Atomenergie und behindert massiv den Ausbau regenerativer Energieerzeugung. Zahlreiche Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltgruppen aus ganz Nordrhein-Westfalen haben deshalb einen Aktionsfahrplan für die kommenden Monate bis zur Landestagswahl im Mai erstellt. Das Ziel: Wir wollen die geplanten Atommülltransporte nach Ahaus, die Erweiterung der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage in Gronau sowie die aggressive Expansionspolitik von RWE und EON auf dem Atomsektor als landesweit bedeutende Themen in den Wahlkampf einbringen! Die große Demo in Berlin im September hat Mut gemacht und zeigt, wie lebendig und bunt der Widerstand ist.
Den Auftakt bildet eine überregionale Demonstration am Sonntag, den 20. Dezember 2009, um 14 Uhr vor dem Atommüll- Zwischenlager in Ahaus. Die Leichtbauhalle im westlichen Münsterland darf nicht zum oberirdischen Atomklo für das geplante – aber völlig ungeeignete – Endlager ‚Schacht Konrad’ werden.
Unsere Botschaft ist eindeutig: Keine Atomtransporte nach Ahaus, Stopp der Urananreicherung in Gronau, kein Neubau von EON- bzw. RWE-Atomkraftwerken im Ausland. Wir brauchen wir einen sofortigen Atomausstieg, gekoppelt mit einem drastischen Ausbau Erneuerbarer Energien!“
Weitere Infos u.a. unter www.kein-castor-nach-ahaus.de, http://www.bi-ahaus.de/
Einspruch gegen AKW-Neubau in den Niederlanden
In Borssele (Niederlande), keine 250 Kilometer von Düsseldorf entfernt, soll ein neues Atomkraftwerk gebaut werden. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) haben alle BürgerInnen NRWs die Möglichkeit, sich zu dem Bauvorhaben zu äußern und Bedenken anzumelden. Auch der BUND hat von seinem Beteiligungsrecht Gebrauch gemacht. Am 12. November läuft eine entsprechende Frist ab.
- Zum Mustereinspruch
- Die Unterlagen für das Vorverfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung für die Errichtung eines zweiten Kernkraftwerkes am Standort Borssele (NL) sind im Internet unter http://www.wirtschaft.nrw.de (Kommunen und Regionen/ Informationen und Erlasse) abrufbar.
Die Pressemitteilung des MWME NRW zur Startnotiz lesen Sie hier
Bekanntmachung nach dem niederländischen Kernenergiegesetz des Ministeriums für Wohnungswesen, Raumordnung und Umwelt der Niederlande herunterladen (PDF, 57 kB)
Startnotiz für die Umweltverträglichkeitsprüfung zum Bau des zweiten Kernkraftwerkes Borssele herunterladen (PDF, 3,9 MB)
Anti-Atom-Demonstration "Einfach mal abschalten - ATOMKRAFT NEIN DANKE!"
Mehr als 350 Trecker und rund 50.000 Menschen setzen ein machtvolles Zeichen: Atomenergie hat in Deutschland keine Zukunft! Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien
Berlin, 05.09.2009 - Rund 50.000 Menschen und mehr als 350 Trecker beteiligten sich an der bundesweiten Anti-Atom-Demonstration am Samstag in Berlin und erteilten der weiteren Nutzung der Atomenergie eine klare Absage. Auch der NRW-Landesverband des BUND hatte zur Demo aufgerufen und war vor Ort stark präsent.
Dazu erklärte der Trägerkreis des Anti-Atom-Trecks: "Von dieser Demonstration geht ein klares Signal aus: Die Zeit des Wartens auf den Atomausstieg ist vorbei! Nach Asse II und Krümmel und dem Gerede von Laufzeitverlängerungen sind die Menschen es einfach leid. Wir haben heute den Schulterschluss erlebt zwischen dem jahrzehntelangen Widerstand an den Standorten und aus den Bürgerinitiativen, der erstarkten Branche der Erneuerbaren Energien, den um nachhaltige, sozialverträgliche Arbeitsplätze streitenden Gewerkschaften und einer für die Bewahrung der Schöpfung eintretenden Kirche. Keine Regierung soll glauben, dass sie gegen diese deutliche Mehrheit der Bevölkerung an der Atomenergie festhalten kann. Dieser Widerstand hat in seiner gesellschaftlichen Breite eine völlig neue Qualität erreicht. Politisch ist die Atomenergie tot!"
Mehr als 350 Trecker vor allem aus Lüchow-Dannenberg, aber auch aus anderen Teilen Norddeutschlands und aus Brandenburg standen schon gegen Mittag vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule auf der Straße des 17. Juni. Viele Treckeranhänger waren als politische Themenwagen geschmückt oder von Firmen und Verbänden gestaltet. Am Nachmittag erfolgte die Direkteinspielung eines Beitrages von der IG-Metall-Großveranstaltung in Frankfurt mit einem Grußwort des Vorsitzenden Berthold Huber. Die Anti-Atom-Demo wurde von einem Trägerkreis aus Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), .ausgestrahlt, der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, der Bäuerlichen Notgemeinschaft (Wendland), Campact und ROBIN WOOD veranstaltet.
Bildergalerie Anti-Atom-Demo Berlin, 5. September 2009
NRW-Landesregierung stramm auf Atomkurs – Hochriskotechnik „made in NRW“
Jülicher Pannenreaktor wird eingemottet / Steuerzahler muss für strahlende Altlast aufkommen
17.07.2009 - Im Streit um die Nutzung der Atomenergie wirft der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) der Landesregierung grobe Fahrlässigkeit und Täuschung der Öffentlichkeit vor. Der BUND legte jetzt eine Analyse zu der an Pannen und Beinahe-Katastrophen reichen Geschichte des AVR-Versuchsreaktors in Jülich vor. Mit dem unlängst abgeschlossenen Genehmigungsverfahren zum Rückbau dieses Kugelhaufen-Versuchsreaktors sei Nordrhein-Westfalen eine strahlende Altlast aufgebürdet worden, die dem Steuerzahler noch teuer zu stehen komme. Dennoch halte die Landesregierung unbeirrbar an dieser Technologie fest. mehr



























































































































