Kampagne für Nationalpark Teutoburger Wald-Senne
Unterschreiben Sie für den Nationalpark!
In der Region Ostwestfalen-Lippe wird seit Jahren um einen Nationalpark gestritten. Auf Initiative des Kreises Lippe mit dem CDU-Landrat an der Spitze und mit Unterstützung der rot-grünen Landesregierung in NRW soll im Teutoburger Wald und der angrenzenden Egge ein Nationalpark mit ca. 8.650 ha eingerichtet werden. Nach dem Ende der militärischen Nutzung auf dem angrenzenden Truppenübungsplatz Senne kann der Nationalpark um ca. 11.000 ha erweitert werden. Die Naturschutzverbände haben jetzt eine große Kampagne für den 2. NRW-Nationalpark gestartet. Machen Sie mit! mehr
„Wichtiger Schritt für energiewirtschaftliche Innovation und Klimaschutz“
Landtagsanhörung zum Entwurf des „Gesetzes zur Förderung des Klimaschutzes in Nordrhein-Westfalen“ / Naturschutzverbände fordern aber auch Nachbesserungen
Als „wichtigen Schritt für energiewirtschaftliche Innovation und Klimaschutz“ begrüßen die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände den Gesetzentwurf der Landesregierung für ein Landesklimaschutzgesetz. In einer gemeinsamen Stellungnahme zur Landtagsanhörung am 23. Januar fordern die Landesverbände des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) allerdings auch erhebliche Nachbesserungen. mehr
Mauerbau auch in Gronau?
Urananreicherungsanlage unzureichend geschützt / Stilllegung statt Verkauf
Nachdem in der letzten Woche Pläne zum Bau von dubiosen "Schutz"-Mauern an oberirdischen Atommüll-Lagerhallen bekannt wurden, fragen das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz mit Blick auf die Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau, ob auch dort ein "Mauerbau" vorgesehen ist. Unabhängig davon und auch trotz möglicher Änderung der Besitzverhältnisse der UAA fordern die Atomkraftgegner weiterhin die Stilllegung der Anlage. mehr
5 Jahre nach Kyrill: Chance für den Wald nur halbherzig genutzt
Am 17. und 18. Januar 2007 veränderte der Orkan „Kyrill“ das Waldbild in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens maßgeblich. Was die Landesregierung aber als größten Waldschaden aller Zeiten deklariert, bedeutete tatsächlich eine große Chance für die Waldentwicklung in NRW. Durch Windwurf entstehen seit jeher offene, baumfreie Lebensräume, die für unzählige gefährdete Arten Nordrhein-Westfalens von entscheidender Bedeutung sind. Wald kann naturgemäß nicht gepflanzt werden, er entwickelt sich über zahlreiche Vegetationsstadien von selbst. mehr
Mutmaßliche PFT-Panscher vor Gericht
BUND begrüßt juristische Aufarbeitung und fordert Konsequenzen für Chemikalienpolitik und Wasseraufbereitung
Am Donnerstag, den 12.1.2012, beginnt in Paderborn der Prozess gegen die Beschuldigten des PFT Skandals in NRW, in dessen Folge Hunderttausende Menschen an der Ruhr über das Trinkwasser mit Gift belastet wurden und Millionenbeträge vom Steuer- und Gebührenzahler für die Bewältigung der Folgen ausgegeben werden mussten. Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt, dass nach fast 6-jähriger Ermittlungstätigkeit auch die juristische Aufarbeitung erfolgt. „Wir erwarten von dem Prozess, dass sämtliche Hintergründe nun offen auf den Tisch gelegt werden; ebenso erwarten dies die vielen betroffenen Menschen“, so Paul Kröfges, Landesvorsitzender des BUND. mehr
„Die Kohlekraftwerke sind gescheitert“
BUND und Bürgerinitiative fordern Schlussstrich für Kraftwerksvorhaben Lünen und Datteln
Vier Jahre nach Beginn der Auseinandersetzungen um die geplanten und inzwischen weitgehend fertiggestellten Steinkohlekraftwerke in Lünen und Datteln fordern der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Bürgerinitiative Kontra Kohlekraftwerk (BI- KKK) die Betreibergesellschaften Trianel und E.on auf, von den Vorhaben Abstand zu nehmen. Nach den erfolgreichen Klagen des BUND verfüge nun keines der Kraftwerke über die erforderlichen Genehmigungen. Die getätigten Investitionen von bereits mehr als 2 Milliarden Euro seien buchstäblich „in den Sand gesetzt worden“, weil der Natur- und Umweltschutz sträflich vernachlässigt wurde. mehr
Gericht erklärt Planfeststellungsbeschluss für Rückhaltebecken im Autobahnohr A 3/A44 für rechtswidrig
Erfolg der BUND-Kreisgruppe Mettmann: Der BUND hat die Klage gegen die Planfeststellung für die Änderung eines Regenrückhaltebeckens für die umstrittene Autobahn A 44 gewonnen. In seiner Entscheidung vom 21.12.2011 erklärte das Bundesverwaltungsgericht den Planfeststellungsbeschluss für rechtswidrig und nicht vollziehbar. Hintergrund ist das Vorhaben des Landesbetriebs Straßen.NRW, in der Schutzzone eines Wasserwerks ohne besondere Abdichtung des Untergrundes Schmutzwasser von der Autobahn zu sammeln, um es dann in einen Bach einzuleiten. Gegen diese Planung hatte sich der BUND gewandt, um eine Verseuchung des Trinkwassers zu verhindern. Mit dem Urteil wird die Realisierung des heftig umstrittenen Autobahnteilstücks immer unwahrscheinlicher. mehr
Umweltverbände und Bürgerinitiativen fordern: Castortransporte verhindern – Atomausstieg in NRW durchsetzen!
Atomkraftgegner fordern Atomausstiegsfahrplan für NRW und kündigen massive Protest an / Erste Demonstration in Ahaus am 18. Dezember
Umweltverbände und Bürgerinitiativen wollen gemeinsam die drohenden Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus verhindern. Gleichzeitig forderten sie heute (15.12.2011) in Düsseldorf von der Landesregierung einen konkreten Ausstiegsfahrplan für alle Atomanlagen in Nordrhein-Westfalen. Für Sonntag, den 18. Dezember (14 Uhr), kündigten die Atomkraftgegner eine erste Demonstration vor dem Atommülllager in Ahaus an. mehr
Kleines Nachtpfauenauge ist Schmetterling des Jahres 2012
Das Kleine Nachtpfauenauge (Saturnia pavonia) wurde von der BUND NRW Naturschutzstiftung und der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen e.V. zum Schmetterling des Jahres 2012 gekürt. Mit dieser Wahl macht die Jury auf einen der größten und farbenprächtigsten Nachtfalter hierzulande aufmerksam. Seinen Namen verdankt der Falter ausgeprägten augenähnlichen Flecken auf den Flügeln. Sie dienen zur Abschreckung von Feinden. Die Schmetterlinge nehmen keine Nahrung auf. Sie zehren allein von den Reserven, die sie sich als Raupen angefressen haben. Daher leben die Falter nach ihrem Schlüpfen nur wenige Tage. mehr
Naturschutzverbände für Dichtheitsprüfung privater Hausanschlüsse
Appell an den Landtag
Die Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU fordern eine Beibehaltung und zügige Umsetzung der Dichtheitsprüfung von privaten Abwasserrohren. In einer Stellungnahme an den Landtag betonen sie den wichtigen Beitrag der Dichtheitsprüfung für den Schutz des Grundwassers und warnen vor einer Emotionalisierung der Diskussion. Keinesfalls dürfe ein Moratorium mit unklaren Zeitvorgaben und Zielsetzungen die dringend gebotene Sanierung der Kanäle weiter verzögern. zur Stellungnahme
Kohlekraftwerk Lünen: BUND kippt Genehmigung
Forderung nach landesplanerischen Konsequenzen
Der 8. Senat des Oberverwaltungsgerichts Münster hat am gestrigen Abend der Klage des nordrhein-westfälische Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen den von der Bezirksregierung Arnsberg erlassenen immissionsschutzrechtlichen Vorbescheid und die erste Teilgenehmigung für ein Steinkohlekraftwerk in Lünen stattgegeben und die Kraftwerkgenehmigung aufgehoben. Eine Revision wurde nicht zugelassen. Der BUND wertet dies als „großartigen Erfolg für Mensch und Umwelt“ und fordert die Landesregierung auf, jetzt die notwendigen planungsrechtlichen Konsequenzen zu ziehen. mehr
BUND-Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“ geht an das Klinikum Lüdenscheid
Klinikum spart über 3.200 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ein
Als erster Einrichtung im Märkischen Kreis wird dem Klinikum Lüdenscheid vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Nordrhein-Westfalen das Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“ verliehen. Diese Auszeichnung bekommen Krankenhäuser, die sich in besonderer Weise für Energieeffizienz und Klimaschutz engagieren. Das Klinikum Lüdenscheid ist damit das 33. Krankenhaus in Deutschland, das mit dem Gütesiegel ausgezeichnet wurde, in Nordrhein-Westfalen gibt es aktuell sechs solcher Krankenhäuser. mehr
Kohlekraftwerk Lünen: Gerichtsmarathon wird fortgesetzt
Fortsetzung der mündlichen Verhandlung am 1. Dezember
Die mündliche Verhandlung der Klage des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen die Genehmigung der Bezirksregierung Arnsberg für das umstrittene Trianel-Kohlekraftwerk Lünen geht in die nächste Runde. Am Donnerstag, den 1. Dezember 2011 geht es vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster (10.00 Uhr, Sitzungssaal I) dann vor allem um die Frage der Unverträglichkeit der kraftwerksbedingten Schadstoffeinträge mit dem Schutz der europäischen FFH-Gebiete im Bereich der Cappenberger Wälder. mehr
„Der Wald stirbt, doch die Ursachen werden nicht konsequent angegangen“
Waldzustandsbericht 2011 der Landesregierung
Noch nie ging es dem heimischen Wald so schlecht wie heute, weniger als ein Viertel sind gesund. Das ist das dramatische Ergebnis des heute von Umweltminister Johannes Remmel vorgestellten Waldzustandsberichts 2011. Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht darin ein letztes alarmierendes Signal für die notwendige Korrektur der Waldpolitik. mehr
Experten warnen vor Risiken bei der Förderung von unkonventionellem Erdgas
Im Bundestag debattierte der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit über das umstrittene Fracking
Bei der Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten mittels des sogenannten Fracking-Verfahrens gibt es nach Meinung von Experten noch eine Reihe ungelöster Fragen und unkalkulierbarer Risiken für das Trinkwasser. Bei einer öffentlichen Anhörung des Umweltausschusses des Bundestages am Montagvormittag wurde deutlich, dass nach Meinung der Mehrzahl der Sachverständigen die gesetzlichen Regelungen für das Fracking-Verfahren nicht ausreichend seien und das Bergrecht entsprechend geändert werden sollte. Der BUND-Sachverständige Dirk Jansen forderte auf der Anhörung ein Fracking-Verbot. mehr
Kohlekraftwerk Lünen: BUND-Nachlese zur Trianel-Verhandlung: „Was nicht passt, wird passend gemacht“
Am 1. Dezember wird die Verhandlung fortgesetzt
Mit zwiespältigen Gefühlen blickt der BUND auf die zweitägige mündliche Gerichtsverhandlung der Klage gegen das Trianel-Kohlekraftwerk in Lünen zurück. Die vom BUND erzwungene Teil-Aufhebung des Genehmigungsbescheides für das umstrittene Kohlekraftwerk sei zweifellos ein wichtiger Etappen-Sieg. Die Richter hätten aber bereits voll zugunsten des BUND entscheiden können, anstatt Trianel eine weitere Nachbesserungsfrist einzuräumen. mehr
BUND fordert Abkehr von Intensivmast und rechtliche Konsequenzen für Hähnchenmäster
Auch der Antibiotikaeinsatz in der Putenmast muss auf den Prüfstand
Der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hält es angesichts des heute bestätigten, massiven Antibiotikaeinsatzes in der Hähnchenmast für unabdingbar, die Hähnchen- haltung grundlegend neu auszurichten und ab sofort den Medikamenteneinsatz noch engmaschiger zu kontrollieren. Ferner müsse Betrieben, die wiederholt missbräuchlich z.B. nur ein bis zwei Tage lang Antibiotika einsetzen, die Erlaubnis zur Tierhaltung entzogen werden. mehr
Oberverwaltungsgericht verhandelt BUND-Klage gegen Trianel-Kohlekraftwerk in Lünen
Gerichtsmarathon geht in entscheidende Phase / BUND optimistisch
Ab dem kommenden Dienstag (15.11.2011) verhandelt das Oberverwaltungsgericht in Münster die Klage des NRW-Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen das Land Nordrhein-Westfalen in Sachen Kohlekraftwerk Lünen. Die Trianel Kohlekraftwerk Lünen GmbH und Co. KG ist Beigeladene in dem Verfahren. Streitgegenstand sind der so genannte Vorbescheid und die 1. Teilgenehmigung für das umstrittene Vorhaben. Würde das Kraftwerk letztendlich realisiert, wären damit zusätzliche Kohlendioxid-Emissionen von 5,7 Millionen Tonnen pro Jahr und weitere gravierende Auswirkungen auf Mensch und Natur verbunden. mehr
BUND ruft zu neuer Planungskultur auf: „Bürgerbeteiligung frühzeitig, ergebnisoffen und auf Augenhöhe!“
An der heutigen Veranstaltung „Im Dialog: Nachhaltiges Wirtschaften in Nordrhein Westfalen“ nimmt der NRW Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aktiv teil. Landesvorsitzender Paul Kröfges erklärte hierbei für seinen Verband die Bereitschaft zum Dialog auf allen Ebenen bei künftigen Planungen, warnte aber vor vorschnellen Hoffnungen auf nachlassenden Widerstand gegen überzogene Infrastrukturvorhaben. Der BUND ruft in diesem Zusammenhang Landesregierung und Landesbehörden dazu auf, die Bürgerbeteiligung zu stärken und Planungsvorgänge transparenter und ergebnisoffen zu gestalten. mehr
Kohlekraftwerk Datteln 4: Breites Bündnis fordert Stopp des Verfahrens
Ende der Auslegungsfrist für geplante Regionalplanänderung / Übergabe tausender Protestschreiben und Stellungnahmen gegen juristische Tricksereien / Keine neue „Lex E.on“
Mit dem Ende der Auslegungsfrist für die beabsichtigte Änderung des Regionalplans zugunsten des E.on-Kohlekraftwerks Datteln 4 am 31. Oktober haben der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sowie die in der Interessensgemeinschaft Meistersiedlung und Pro Waltrop organisierten Anwohner am Kraftwerksstandort beim Regionalverband Ruhr umfangreiche Stellungnahmen eingereicht. Darin fordern sie den Stopp des Verfahrens. Vertreter der Umweltverbände, der klima-allianz deutschland und der lokalen Bürgerinitiativen übergaben zudem über 4.000 Protestunterschriften und Einwendungen, die im Rahmen der „Nein zu Datteln 4!“-Kampagne gesammelt wurden. mehr
BUND: Medikamentenmissbrauch in NRW-Ställen stoppen - Bankrotterklärung der Hähnchenmast
Der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt die gestern bekannt gewordene Studie des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zum Antibiotikaeinsatz in der Hähnchenmast. Der BUND sieht in den sich abzeichnenden Untersuchungsergebnissen, nach denen in vier von fünf Mastdurchgängen den Tieren Antibiotika verabreicht werden, seine langjährige Kritik an den Haltungsbedingungen dramatisch bestätigt. „Das Ergebnis ist eine Bankrotterklärung und stellt einmal mehr das Gesamtsystem 'Hähnchenmast' in Frage“, so Ralf Bilke, Agrarreferent des BUND NRW. Der BUND ruft Landwirtschaftsminister Johannes Remmel, der die Studie in Auftrag geben hatte, dazu auf, alle Ergebnisse nun unverzüglich offenzulegen. mehr
Klage gegen die A 33 ist eingereicht
BUND zieht gegen Lückenschluss vor Gericht
Der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Klage gegen den letzten Teilabschnitt der Autobahn 33 bei Halle eingereicht. Unterstützt wird die Klage von den Umweltverbänden in Ostwestfalen-Lippe. Mit der Klage wird der Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Detmold angefochten. Nach Ansicht des BUND und der Umweltverbände verstößt der Beschluss gegen wesentliche Bestimmungen des Natur- und Artenschutzes. Laut Verbände-Sprecher Karsten Otte ist das Verfahren „eine der größten Verbandsklagen, die es je in NRW gegeben hat.“ mehr
BUND kritisiert RWE-Kraftwerkspläne für Niederaußem
„Energieerzeugungstechnologie von vorgestern“ / Biomasse-Mitverbrennung ist „grober Unfug“
Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte die heute von der RWE Power AG vorgestellten Pläne zum Neubau zweier Braunkohlenkraftwerksblöcke in Bergheim-Niederaußem. Diese seien kein Beitrag zum Klimaschutz und passten nicht in ein zukunftsfähiges Energiesystem. mehr
Klimaschutzgesetz rückt näher
Umweltverbände begrüßen Kabinettsbeschluss zum Klimaschutz in NRW | Aufforderung an Wirtschaft und Gewerkschaften zum Dialog
Die nordrhein-westfälischen Landesverbände des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) begrüßen die Kabinettsentscheidung für ein Klimaschutzgesetz in NRW. Damit werde der Weg frei für eine zukunftsfähige Energiepolitik. NRW sei das erste Bundesland, das beabsichtige, ein Gesetz mit verbindlichen CO2-Reduktionsverpflichtungen zu verabschieden. Die Landesregierung setze damit bundesweit Maßstäbe. Als „wichtigen Schritt in Richtung Energiesparen und Energieeffizienz“ bewerteten die beiden Verbände auch das Klimaschutz-Start-Programm. mehr
BUND klagt gegen gräfliche Rennstrecke im Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge
Verstöße gegen Lärmschutz und Naturschutzrecht
Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat jetzt beim Verwaltungsgericht Minden Klage gegen die Genehmigung zur Errichtung und dem Betrieb der geplanten Renn- und Teststrecke am Bilster Berg im Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge erhoben. Der BUND kritisiert vor allem die unzulässig hohen Lärmbelastungen und Verstöße gegen das Naturschutzrecht. Unterstützt wird die Klage von der Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg". mehr
BUND und Bürgerinitiativen fordern Fracking-Verbot
Dialogprozess bei Bezirksregierung Arnsberg
Mehr als drei Stunden dauerte heute der vom Arnsberger Regierungspräsidenten Dr. Bollermann initiierte Dialog mit Bürgerinitiativen und Umweltverbänden zur unkonventionellen Gasgewinnung in NRW. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Interessengemeinschaft "Gegen Gasbohren" wiederholten dabei ihre gemeinsame Forderung nach einem Verbot der umstrittenen Fracking-Methode zur Förderung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten. mehr
BUND unterstützt Gaskraftwerksplanung in Düsseldorf
Ende der Stellungnahme-Frist zum Genehmigungsantrag / „Wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit, aber Nachbesserungen notwendig“ / Problematische Stickoxide
Der BUND unterstützt die Pläne der Stadtwerke Düsseldorf für eine Gaskraftwerk. In einer Stellungnahme zum Genehmigungsantrag der Stadtwerke Düsseldorf für ein GuD-Kraftwerk mit einer elektrischen Leistung von bis zu 630 Megawatt und einem Gesamtnutzugsgrad von maximal 85 Prozent betont der BUND die energiewirtschaftlichen Pluspunkte des Vorhabens gegenüber dem ursprünglich geplanten Kohlekraftwerk. Im Detail gibt es allerdings auch Nachbesserungsbedarf. mehr
Nationalpark Senne: Naturschutzverbände kritisieren CDU-Antrag zur Senne
Aufforderung zum Dialog erweist Entscheidung der britischen Streitkräfte zum Standort Senne einen Bärendienst
Anlässlich der heutigen Landtagsanhörung zum zukünftigen Schutz der Senne kritisierten die anerkannten Naturschutzverbände BUND und NABU den Antrag der CDU-Fraktion als in der Sache nicht zielführend und teilweise falsch. Es ginge zurzeit nicht um die vollständige Ausweisung eines Nationalpark Senne/Teutoburger Wald, sondern lediglich um die Ausweisung des als nationalparkwürdig eingestuften Bereichs des Teutoburger Waldes. Diese würde von über 80 Prozent der regionalen Bevölkerung unterstützt, sei vom Kreis Lippe gewollt und stelle kein wirtschaftliches Risiko für die Region dar. BUND und NABU forderten die Landesregierung und den Kreis Lippe daher auf, eine zügige Ausweisung eines Nationalpark Teutoburger Wald weiter zu verfolgen. mehr



































