„Vorsätzliche Irreführung der Dattelner Bevölkerung“
BUND stellt Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Kohlekraftwerk
Als „vorsätzliche Irreführung der Dattelner Bevölkerung“ bezeichnete der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die gestrige Stellungnahme der Stadt Datteln zu vermeintlichen Behauptungen über das geplante Kohlekraftwerk. Diese sei in Teilen schlichtweg falsch. Der BUND hat deshalb heute bei Bürgermeister Werner eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die verantwortlichen Mitarbeiter gestellt und eine offizielle Richtigstellung gefordert. mehr
Armutszeugnis für Naturschutzpolitik in NRW
NABU und BUND fordern Umsetzung der nationalen Biodiversitätsstrategie auf Landesebene
Der heute von den Naturschutzverbänden BUND und NABU in Berlin vorgelegte Ländervergleich „Biodiversitätsschutz in Deutschland“, der die Umsetzung der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt in den einzelnen Bundesländern bewertet, offenbart gravierende Mängel beim Schutz der Artenvielfalt. Kein Land hat bisher die Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung zufriedenstellend umgesetzt, auch Nordrhein-Westfalen nicht. Dies ist im Jahr der Biodiversität ein Armutszeugnis für die nordrhein-westfälische Naturschutzpolitik. mehr
Atomausstieg heißt ABSCHALTEN, Herr Röttgen!
Der BUND fordert Umweltminister Norbert Röttgen auf, die Konsequenzen aus seinen Aussagen zur Atomkraft zu ziehen. Wer den Atomausstieg will, darf die AKW-Laufzeiten nicht verlängern. Unterstützen Sie unsere Aktion "Atomausstieg heißt ABSCHALTEN" –
„Schwarz-Gelb forciert den Flächenverbrauch“
Naturschutzverbände kritisieren Novelle des Landesplanungsgesetzes
Auf heftigen Widerstand der NRW-Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU stößt der Gesetzentwurf der Landesregierung zur Änderung des Landesplanungsgesetzes. „Unter dem Vorwand der Verfahrensbeschleunigung und –vereinfachung sollen Umweltstandards abgebaut und ökologische Fehlentwicklungen zementiert werden“, kritisierte BUND-Geschäftsleiter Dirk Jansen auf der heutigen Landtagsanhörung. „Anstatt den Flächenverbrauch auf null zu reduzieren wird damit der weitere Flächenfraß vorprogrammiert.“ mehr
NRW-Äcker bleiben auch im Jahr 2010 gentechnikfrei
BUND: Landesregierung muss Farbe bekennnen
"In diesem Jahr gibt es in Nordrhein-Westfalen keinen Anbau von genmanipulierten Pflanzen“, so die Einschätzung des NRW-Landesverbandes des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Bis zum heutigen Tage vermeldet das amtliche Standortregister keine Anbaufläche in NRW. Da eine solche Meldung jedoch bis spätestens drei Monate vor der Aussaat gesetzlich vorgeschrieben ist, geht der BUND davon aus, dass die NRW-Äcker im Jahr 2010 gentechnikfrei bleiben. mehr
Kohlekraftwerk Herne: Bundesverwaltungsgericht entscheidet
BUND legt Beschwerde ein
Der Rechtsstreit um das von der Evonik-Steag geplante Steinkohlenkraftwerk in Herne geht in die nächste Runde. Der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat jetzt beim Oberverwaltungsgericht Münster Beschwerde gegen die im Urteil vom 09.12.2009 ausgesprochene Nichtzulassung der Revision eingelegt. Sollte das OVG der Beschwerde nicht abhelfen, so landet der Fall damit automatisch beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. mehr
„Landesregierung produziert Chaos im Umweltrecht“
Naturschutzverbände kritisieren schwarz-gelben Gesetzentwurf
Auf heftige Kritik der NRW-Naturschutzverbände BUND, LNU und NABU stoßen die von der Regierungskoalition geplanten Änderungen des Naturschutz- und Wasserrechts. Auf der heutigen Landtagsanhörung warnten die Verbände vor dem Abbau von Umweltstandards. Ausgerechnet im Internationalen Jahr der Biodiversität plane Schwarz-Gelb die weitere Aushöhlung der gesetzlichen Vorgaben zum Schutz von Natur, Landschaft und Gewässern. mehr
Dem Castor entgegen
Autobahn-Aktionstag Ahaus-Duisburg-Jülich / BUND NRW fordert „AKWs sofort abschalten“!
Am morgigen Samstag werden Anti-Atomkraft-Initiativen sowie Umweltverbände und –gruppen gemeinsam mit einem Autobahn-Aktionstag „Dem Castor entgegen“ vom Zwischenlager Ahaus über die Atommüll-Konditionierungsanlage Duisburg-Wanheim zum Forschungszentrum Jülich gegen Atommülltransporte nach Ahaus und für den sofortigen Atomausstieg demonstrieren. Beteiligt sind unter anderem die BI „Kein Atommüll in Ahaus“, das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das Klimabündnis Niederrhein sowie zahlreiche lokale Initiativen und Parteiverbände. mehr
BUND kritisiert „Gewässerschutz light“
Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in NRW
Als „verpasste Chance für mehr Gewässerschutz“ kritisiert der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die heute vom Landtag geplante Umsetzung der ersten Bewirtschaftungspläne nach der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL). mehr
Zum Schutz des Uhus: BUND-Klage gegen Hochspannungsleitung
„Naturschutzpolitisches Armutszeugnis im Internationalen Jahr der Biodiversität“
Zum Schutz des bedrohten Uhus hat der BUND jetzt beim Oberverwaltungsgericht in Münster Klage gegen den Bau einer Hochspannungsfreileitung zur Netzanbindung des geplanten Trianel-Kohlekraftwerks in Lünen eingereicht. Die Klage richtet sich gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Münster vom 11.12.2009 für den Neubau einer 380-kV-Hochspannungsfreileitung zur geplanten Netzanbindung des umstrittenen Steinkohlekraftwerks Lünen. mehr
Dieselruß ist unbeachteter Klimakiller
Zum Schutz von Klima und Gesundheit muss Rußbelastung sinken – Umweltzone Düsseldorf ist zu klein
Die Maßnahmen der Stadt Düsseldorf sowie der Landesregierung von NRW seien nicht ausreichend, um klima- und gesundheitsschädliche Rußemissionen zu reduzieren. Dies kritisierten heute Vertreter des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Rahmen einer Pressekonferenz der Kampagne „Rußfrei fürs Klima“. mehr
Landesentwicklungsplan soll Weg für zusätzliche Kohlekraftwerke frei machen
BUND wirft Landesregierung beim Klimaschutz Täuschung der Öffentlichkeit vor
Nach einem dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vorliegenden aktuellen Entwurf der Landesregierung zur Änderung des Landesentwicklungsplans sollen 36 Kohlekraftwerke landesplanerisch gesichert und des Weiteren alle Bereiche der gewerblichen und industriellen Nutzung generell für den Bau von Großkraftwerken freigegeben werden. Damit revidiere die Landesregierung die bisherigen Klimaschutz-Planungen, kritisieren die Umweltschützer. Nach der gestern mit schwarz-gelber Regierungsmehrheit beschlossenen Streichung des so genannten Klimaschutzparagrafen aus dem Gesetz zur Landesentwicklung würde damit die Vorrangpolitik für Klima schädigende Kohlekraftwerke zementiert. mehr
Bundesweiter Protest gegen die geplante Demontage des Klimaschutzes in NRW
Offener Brief an die Landesvorsitzenden von CDU und FDP, Rüttgers und Pinkwart / Schon mehr als 57.000 Protestschreiben
In einem offenen Brief an die nordrhein-westfälischen Landesvorsitzenden von CDU und FDP hat heute das breite Bündnis „Die Klima-Allianz“ dazu aufgerufen, die Vorgaben zum Klimaschutz aus dem Gesetz zur Landesentwicklung (LEPro) nicht zu streichen. Die Mitgliedsorganisationen der Klima-Allianz vertreten etwa 10 Millionen Menschen in Deutschland. In nur wenigen Tagen hatten sich bereits über 57.000 Menschen an einer Online-Protestaktion der beiden Klima-Allianz Mitgliedsorganisationen BUND und Campact beteiligt. mehr
Steinkohlekraftwerk Lünen - BUND reicht weitere Kraftwerksklage ein
Wasserrechtliche Erlaubnis auf dem juristischen Prüfstand
Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute beim Oberverwaltungsgericht Münster eine weitere Klage gegen das in Bau befindliche Trianel-Kohlekraftwerk in Lünen eingereicht. Die Klage richtet sich gegen die wasserrechtliche Erlaubnis zur Einleitung von Abwasser aus dem Kraftwerk. mehr
Hängepartie um Kraftwerks-Schwarzbau endlich beenden!
Kraftwerk Datteln / Bezirksregierung entscheidet über 4. und 5. Teilgenehmigung / Weit reichender Baustopp bleibt / Schlappe für E.ON
Im Rechtsstreit um das geplante Kohlekraftwerk in Datteln hat die Bezirksregierung Münster jetzt eine weitere Entscheidung gefällt. Mit einem Bescheid vom 30.11.2009 gab die Behörde dem E.ON-Antrag auf sofortige Vollziehung der 4. und 5. Teilgenehmigung nur teilweise statt. Alle Arbeiten am Gleisanschluss, dem Kohlebunker sowie -lager, dem Ammoniaklager und weiteren wichtigen Einrichtungen bleiben nach der entsprechenden Klage des BUND weiter untersagt. Fortführen darf E.ON somit lediglich die Bauarbeiten u.a. am Hilfsdampferzeuger, dem Heizöltank und dem Denox-Katalysator. Die Bezirksregierung wies in ihrem Bescheid allerdings explizit darauf hin, dass die sofortige Vollziehung mit dem Eintritt der Rechtskraft des Urteils des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 03. September 2009 ihre Wirkung verliert. mehr
‚Parkautobahn A 42’: BUND steigt aus Beratungen aus – Landesbehörden ‚beratungsresistent’
Landtags-Umweltausschuss diskutiert Uhlenberg-Bericht
Der BUND wird nicht länger an Beratungen und Arbeitstreffen mit Landesbehörden und dem NRW-Umweltministerium zum umstrittenen Projekt ‚Parkautobahn A 42’ teilnehmen. Dies teilte der Umweltverband im Vorfeld der morgigen Umweltausschuss-Sitzung des Landtages mit. Umweltminister Uhlenberg wird zu dieser Sitzung einen Sachstandsbericht vorlegen. mehr
Einspruch gegen AKW-Neubau in den Niederlanden
Unkalkulierbares Risiko auch für NRW
In Borssele (Niederlande), keine 250 Kilometer von Düsseldorf entfernt, soll ein neues Atomkraftwerk gebaut werden. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) haben alle BürgerInnen NRWs die Möglichkeit, sich zu dem Bauvorhaben zu äußern und Bedenken anzumelden. Auch der BUND hat von seinem Beteiligungsrecht Gebrauch gemacht. Am 12. November läuft eine entsprechende Frist ab. mehr
BUND warnt vor Gefährdung des Trinkwassers
Steigende Nitratbelastung durch Gülleimporte aus den Niederlanden
Vor steigenden Belastungen des Grundwassers in den linksrheinischen Grundwasservorkommen entlang der Grenze zu den Niederlanden warnt der BUND. Mitverantwortlich dafür seien die Gülleimporte aus den Niederlanden. Nach offiziellen Berechnungen werden allein im Kreis Heinsberg jährlich bis zu 6.000 Tonnen Gülle aus den Niederlanden auf die Felder aufgebracht. mehr

























